ZUFLUCHT Asyl Refugium

In der Natur hat jedes Lebewesen seine Nische, sein individuell benötigtes Substrat - bloss der Mensch nicht beim Wohnen. Lebensnotwendig sind Orte mit (garantierten) spezifischen Regeln (Ordnung statt Laisserfaire "alles überall"), analog:              o SBB-Ruheabteil; Frauenhäuser; Intensivstation; Lesesaal/Bibliothek; Nichtraucherzonen etc.

Schlaf ist die beste Erholung. Früher gab es Sanatorien im Grünen, Haupttherapeutikum: Ruhe.   Emma Thompson: "Ich liebe es, zu schlafen und zu träumen. In meinem Haus in London ist mein Schlafzimmer mein Lieblingsort. Ich lege mich tagsüber gerne hin, ich liebe es zu schlafen und zu träumen." - Zitat des Tages (Südostschweiz 2.8.2018)

o Spitäler/REHAs mühsam gesunden/heilen - vieles irreversibel ! - was aber WOHNEN mühelos (in grossen Schritten) kaputtmacht, obwohl sehr leicht vermeidbar.

o Lärm (indoor und outdoor) ist DAS Wohnen-Problem (in allen Mieter-Umfragen zuoberst in Sorgenliste), erst recht für Geschwächte wie Dauerkopfschmerzen, Herz-/Stresskranke (mehr Lärmleidende als Rollstuhlfahrer, trotzdem sehe ich in Medien ausschliesslich Hilfe für Rollstuhlfahrer à la Barrierefreies Bauen ungerechterweise) und Sterbende. Must-have, Essential, USP, Magnet: Ruhe (Stillewohnen essenziell) gibts nirgends mit Garantie, obwohl das leicht machbar wäre.          1) Projekt/Aktion STILLES BETT 24/7 (für Akutfälle; kleiner Raum würde genügen).                                                                          2) Stille-Erstwohnen (kleine Wohnung würde genügen; Aussenraum Chlorophyllfüllemaxima/Luft/Stille als Komponente).              

o Zitate: DIE ZEIT (1967) titelt: "Lärm - Folter unserer Zeit" (Dr. Theo Löbsack).  Die Alten Chinesen haben durch Lärm hingerichtet: "Das ist der qualvollste Tod, den ein Mensch erleiden kann." (Prof. Dr. med. Volker Faust).

Wenn eine Blume nicht blüht:

Faye Luna (Kommentar in Youtube):

Theorie und Praxis... In der Theorie hätte ich schon vor mehr als einem Jahr beinahe meine Peiniger loswerden können, da meine Nachbarn Ende 2018 ihre 2. Abmahnung erhalten haben. Mich auf dem Endspurt denkend habe ich also weiter Lärmprotokolle geführt, Tonaufnahmen gemacht, Screenshots von meinem Dezibelmesser gemacht und abgeschickt und mich gewundert, warum sich einfach nichts ändert. Ich habe dann im November 2019 gefragt, was denn bereits in der Sache getan wurde und der Vermieter schrieb zurück, dass er bereits mit den Nachbarn gesprochen hätte, er aber noch einmal das Gespräch suchen würde, er aber rechtlich nichts weiter unternimmt, da sich ja sonst keiner im haus beschwert. Was ihn nicht interessiert: Rund um diese Nachbarn hält es kein anderer länger als 1 Jahr aus. Die Leute ziehen hier ein und aus, leider auch der Einzige mit dem ich mich einigermaßen anfreunden konnte (Ich bin leider recht scheu). Selbst wenn ich androhe erneut meinen Anwalt aufzusuchen passiert einfach nichts! Selbstverständlich habe ich es mehrmals im Guten versucht und das direkte Gespräch gesucht, woraufhin die Situation für einen geschlagenen halben Tag besser wurde, bevor offenkundig "das Alzheimer" eingesetzt hat. Ausziehen kann ich nicht so einfach. Es gibt in der Umgebung kaum Wohnungen die frei und akzeptabel wären und selbst dann scheitert die Wohnungssuche an der langen Kündigungsfrist, die fast 4 Monate betragen. Vermieter wollen ihre freie Wohnungen aber zum nächstbesten Zeitpunkt, also am besten morgen, vermietet wissen. Alles was ich jetzt noch tun kann ist den Anwalt erneut aufsuchen, also quasi einen Krieg anzetteln und zu versuchen die Kündigungsfrist auszuhebeln, sonst komme ich nie zur Ruhe. Wenn das überhaupt möglich ist, denn ich lese immer nur von Mietminderung und das bringt mir inzwischen gar nichts mehr, weil ich einfach nur noch weg will. Inzwischen kann ich vor 3 Uhr fast gar nicht mehr schlafen, weil die Bande über mir einfach bis EXAKT 22 Uhr Musik hört, rumtrampelt, und selbst danach noch Actionfilme mit Surroundsound guckt. Oh und am Wochenende ist vor 1-2 Uhr gar keine Ruhe. Es gibt sogar Tage, an denen scheinen die überhaupt gar nicht zu schlafen... Das sind dann die Tage wo sie offenbar auswärts feiern, dann gegen 12 nach hause kommen und danach noch mit ihren Kindern toben. Die ganze Nacht. Die Polizei ist mir auch keine Hilfe, denn die meinen, tagsüber könne man wenig machen, also schicken die keinen vorbei. Selbst wenn ich sie dann am Wochenende rufe, dauert es schon mal eine halbe Stunde bis sie kommt und dann warten die Nachbarn einfach eine Viertelstunde, stampfen dann ein paar mal kräftig auf und dann geht die Musik noch einmal für 15 Minuten an. Warum 15 Minuten? Weil die Polizei nach 15 noch einmal routinemäßig durch die Straße fährt und schaut, ob alles ok ist. Und danach wird der Staubsauger angeworfen und es liegen offenbar sehr viele Krümel herum... Und dann ist es mittlerweile wieder 2 Uhr.   Inzwischen bin ich ein einziges Nervenbündel und arbeitsunfähig, weil ich absolut keinen Stress mehr vertrage (was schon beim morgendlichen Weg ins Bad anfängt) und es vor halb 11 nicht schaffe aufzustehen, selbst wenn ich um 9 wach werde, weil ich mit Bauchkrämpfen, Kopfschmerzen, Herzrasen im Bett liege, denn entweder läuft gerade Musik oder ich weiß, dass sie gleich wieder angeht. Alleine heute waren es wieder 3 1/2 Stunden am Stück. Und es ist gerade erst 13 Uhr...

Larissa Neu2020
Wer Lärmprobleme (die innerlich zu größtem Stress führen) noch nie erlebt hat, kann sowas nicht nachvollziehen, auch nicht wie extrem Trittschall sich auswirken kann. Es ist nicht nur der Lärm denke ich mal, sondern oft auch eine Art Vibration die den den Stress ausschüttet, das unvorhersehbare. Wenn plötzlich von 0 auf 100 wieder was passiert und besonders man dann nachts keine Ruhe erhält. Als Laie hat man immer gut lachen ''man soll sich mal nicht so anstellen''. Aber jetzt mit 40 habe ich das erste mal mit Trittschall zu tun, poltern (Teppich raus, Laminat ohne Schutz verlegt obendrüber) und in einer WG mit wahnsinnig nervenden klackernden Hausschuhen. Leider eben auch nachts aktiv. Triggert wahnsinnig irgendwann, weil man die Ruhe nicht mehr genießen kann. Man weiß, jeden Moment kommt wieder ein extrems Geräusch, das auch durch Ohrstöpsel nicht weg zu machen ist. Und genau hier liegt auch ein Problempunkt, Gespräche etc kann man mit Ohrstöpsel abschalten, auch wenn es nervt, nicht wie ein normaler Mensch schlafen zu dürfen. Aber wenn es um harte Geräusche geht, oder eine Art Vibration, oder Klackern etc- Geräusche die DURCH den Ohrstöpsel nicht abgedeckt werden wird es noch schlimmer, da man nicht mal in der Nacht abschalten kann. Ich bekam Stundenlange Bauchkrämpfe, Übelkeit, Angst (vor dem nächsten Geräusch), konnte nicht abschalten. Zu Anfang kann man sich beruhigen, aber wenn man merkt, das ist ein Fass ohne Boden und egal wie sehr man sich beruhigt, im nächsten Moment gehts wieder los zermürbt es einen. Dann auch wichtig: MAL etwas Lärm auszuhalten (Bauarbeiter, Arbeit, Renovierung etc) ist niemals damit zu vergleichen, wie wenn man in seinem Rückzugsort ist (Wohnung) und JEDEN Tag und Nacht dem ausgesetzt ist ohne Hoffnung. Das zerstört. Wer das noch nicht erlebt hat, was für ein grauenhaften Stress (nicht kontrollierbar) das IM Körper auslöst, kann das nicht nachvollziehen. Ich bin schon 40 und erlebe es trotzdem erst zum ersten mal und es hat mich innerhalb kurzer Zeit kaputt gemacht. Es gibt Lärm, den kann man gut ertragen und es gibt bestimmte LärmFrequenzen oder Arten die man einfach nicht ertragen kann. Die heiße Sonne in Deutschland hat eine andere Stärke (Intensität) als die Sonne in einem südlichen Land wo man Siesta hält. Hier hält man dies gut aus, in einem südlichen Land kann einem das schwer zu Lasten gehen. Sonne ist eben nicht gleich Sonne. Manchmal ist schwerhörigkeit wie bei der Frau auch ein Segen. Man hat immer Ruhe. Schlimmer wirds, wie selbst kurze Zeit erlebt, wenn ganz alte Menschen den Fernseher so aufdrehn, dass das ganze Treppenhaus unterhalten wird. Und man selbst ab 6 Uhr lauthals aus dem Bett beschallt wird. Seltsamerweise sind alte Menschen sehr unverständig was das angeht. Für sie ist der TV Apparat normal eingstellt. Spricht man aber mit den Personen verstehen sie kein Wort. Jeder Mensch könnte nun 1 und 1 zusammenzählen: Ich höre nicht, was der andere sagt. Ich bin schwerhörig und somit ist mein Fernseher wohl auch zu laut, weil ich ihn ja laut stellen muss. Nein, so weit wird nicht gedacht. Das schlimmste sind Rücksichtslose Nachbarn oder Mitbewohner. Mir ist oft aufgefallen, das Leute die laut machen, auch weniger Verständnis allgemein aufbringen.

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https://www.parents.at/themen/ruhestoerung-wie-darf-ich-vorgehen.544470/ 

savannah20 (Wien)

wird lang!!
ich habe vor kurzer zeit mal nach maßnahmen gefragt wie ich meine decke schalldicht machen kann, weil wir eben nachbarn haben deren lärm für uns nicht mehr tragbar ist. da wir das mit decke nun vergessen können und ein auszug erst ab oktober 2010 möglich ist würde ich gerne wissen was wir sonst machen können.
also wir (mann frau baby) wohnen in einer 2 zimmer wohnung, die nachbarn ober uns (mann frau und 1jähriges kind) in einer 1 zimmer wohnung. deren wohnung geht über unser schlafzimmer, 1/4 vom vorzimmer und 1/3 der küche (wohnküche). seit sie eingezogen sind vor ca. 1 jahr haben wir keine ruhe mehr.
vor ihnen hat ein älterer mann oben gewohnt von ihm hörten wir ausser gelegentlichen hustanfällen gar nichts. dann ist er ausgezogen und die wohnung wurde renoviert. naja und dann kamen eben die oben besagten nachbarn hinein
Und von ihnen hören wir wirklich ALLES, zumal es auch menschen sind die nur zuhause sind und anscheindend auch sehr temperamentvoll. Sie sind beide auch ca so jung wie wir sie ist 18 er ist 22, tut sicher nichts zur sache aber sie hören eben auch gerne musik.
Um 8 uhr morgens beginnt es. Sie gehen nicht durch die wohnung sie trampeln,beginnen in der früh schon miteinander zu schreien wo infolge dessen dann auch gleich ihr kind zu brüllen beginnt, hören den wc deckel knallen, kasterl zuschlagen, dann drehen sie ihren pc auf (ja auch das hören wir alles genau, wir verstehen JEDES wort!) drehen techno musik auf natürlich nicht normal sondern gleich mal volle kanne, so jetzt ist unser kleiner auch spätestens wach.
Wegen dem lärm haben wir sie schon angesprochen, nur durch lautes gegen die tür hämmern haben sie uns dann letztendlich geöffnet. Als erster meinten sie ja das sind sie nicht, dann meinten sie sie haben sich die anlage erst gekauft, und zum schluss, ja endschuldigung sie achten darauf. Sie haben nicht darauf geachtet. Wenn die musik beginnt haben wir dann raufgeklopft. Hat mal 2 bis 3 tage geklappt und jetzt finden sie es nicht mehr für nötig leiser zu stellen, statt dessen klopfen sie auch runter?! Und drehen noch lauter auf.
Wenn sie genug von der musik haben, dann klopfen sie halt wieder irgendwas oder singen karaoke in so ein micro (damit gleich nochmal so laut wird juhuu) oder streiten miteinander bis wieder nur heulen aus der wohnung kommt oder das kind weint. Den ganzen tag ist dieser lärm da. Ich frage mich wo diese leute diese energie nehmen den ganzen tag durch die wohnung zu trampeln oder ständig was machen. Wenn sie mal entspannen läuft der fernseher natürlich so laut dass ich ihre serien schon mitsingen kann .
Also kurz gesagt von 8 bis 22 uhr 40 (ja genau 22 uhr 40 weil da ziehen sie das bett aus und dann ist ruhe!) ist dauerlärm, es ist wie wenn sie direkt neben uns gehen. Sind wir im wohnzimmer hören wir es halb so laut durch die küche. Ins schlafzimmer wollen wir gar nicht mehr gehen weil es dort einfach nicht mehr zumutbar ist für uns. Wenn wir krank sind legen wir uns schon ins wohnzimmer weil du kein auge zubekommst, schläft du halb ein kracht wieder was am boden.
Wiener wohnen hat genau nichts gemacht nur einen anruf (ergebnis: sie waren 2 tage ruhig) dann das selbe von vorn. polizei haben wir schon oft gerufen weil die waschmaschine in der nacht durchrennt und 3 mal schleudert. Die sagen nur wir sollen uns an wiener wohnen wenden. Ein kreislauf der nie enden mag anscheinend. Nun wollen wir wissen ob und was wir machen können. Rechtlich gesehen weil dieses zimmer für uns nicht wirklich bewohnbar. Hilft eine lärmmessung? Weil unser antrag auf mietminderung wurde nur milde belächelt. Hilft ein psychologisches gutachten? Das man dann vielleicht sieht wie fertig wir schon sind? Sind einfach nur mehr müde und jetzt seit der kleine da ist natürlich noch fertiger. Wir können schon langsam nicht mehr aber zum jetzt schon selbst ausziehen fehlen uns die nötigen ersparnisse. 

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1)
https://www.123recht.net/Hoffnung-fuer-Laermgeschaedigte-__f59720.html 
Ich gib dem Threadsteller uneingeschränkt recht. Ansonsten mache ich in Foren generell die Erfahrung, dass die Opfer geschlagen und die Täter geschützt werden. Ich habe auch ein Lärmproblem in meiner Wohnung. Bin deswegen umgezogen und hier ist es noch schlimmer. Sich vorher nach der Ruhe erkundigen bringt null. Denn die Wohnungen werden meist als ruhig ausgegeben, selbst wenn Tag und Nacht RemmiDemmi ist. Mir fehlt mittlerweile dauerhaft der Schlaf. Ich finde das auch nicht mehr lustig. Da gibt es nur noch eins: in die Einöde ziehen und darauf achten, dass man wirklich KEINEN Nachbarn hat. Was anderes gibt es nicht. Man ist ansonsten zu sehr vom Glück abhängig, ob es ruhig ist. Das ist russisch Roulette und wird auf die Dauer auch extrem teuer, ständig umzuziehen.
2)
https://www.med1.de/forum/psychologie/schlafen-und-laerm-715523/ 
basti200
11. Dezember 2015
Schlafen und Lärm
Hi Leute,
bin durch eine Googlesuche auf den Beitrag gestoßen:
Es ist inzwischen sehr schlimm geworden. Wir wohnen mit unseren Kindern seit 9 Jahren in der absoluten Lärm-Hölle. Damals haben wir gerade noch eine bezahlbare Wohnung bekommen, inzwischen ist es unmöglich mit unser beider Einkommen eine andere Wohnung zu finden, ausser wir ziehen mehr als 200km weit weg in die Pampa, was dann beruflich wieder sehr schwierig wird. (Wir zahlen derzeit 900 kalt, was mehr als 50% unseres Netto-EK darstellt. Aktuelle Mietpreise hier für 2.5 - 4 Zimmer sind bei 1100-1500 kalt)
Wir leben in einer extrem schlecht isolierten Wohnung, man hört die Nachbarn buchstäblich reden, und von draussen auch alles. Draussen ist seit jeher Lärm von industriellem Ausmaß, Baustellen, Betriebe, Hauptverkehrsstraße, Flugschneise, etc.
Jetzt wurde es, wie schon erwähnt, noch schlimmer, wir haben neue Nachbarn mit Kleinkindern. Die Kinder rennen ab morgends 5:30 schreiend und polternd durch die Wohnung, manchmal durchgehend 12h am Stück, dazu werden Sachen auf den Boden geworfen etc.
Wir sind ja selber Eltern und verstehen das in gewissem Maße, aber wir sagen unseren Kindern auch, dass sie leise sein sollen.
Unverständlich ist noch mehr, dass diese Eltern teilweise 3h lang morgends mit den Kindern im Elternschlafzimmer "liegen bleiben" und lärmen, anstatt mal was frühstücken zu gehen. Noch unverständlicher ist mir, dass die Eltern den Kinder dabei laut vorsingen, damit die Kinder nachsingen, wobei man wissen muss, was "singen" bei 1-3 Jährigen bedeuten (=Katzengejaule).
Dann kommt es zu "Kettenreaktionen", lärmt es morgends früh draussen, wachen die Kinder der Nachbarn auf und lärmen mit.
Auf unsere sehr freundliche Bitte, den Kinders evt. Hausschuhe anzuziehen, einen günstigen Teppich zu legen o.ä. Maßnahmen zu überlegen, wurden wir sehr hochnäßig abgewiesen, nach dem Motto "wir dürfen das". Seither klopft es morgends auch mal auf die Heizung aus dieser Richtung.
Ich habe schon alles durch, ziemliche alle(!) Ohrenstöpselprodukte die es gibt, über die Jahre bestimmt mehr als 500€ allein dafür hingeblecht. Nicht nur dass die Schalldämmung nicht ausreicht, ich bekomme auch dauernd entzündete Ohren davon.
Seit 2 Jahren auch medikamentös, 15mg Mirtazapin abends, dazu bei Bedarf Diazepam 10mg, was beides nicht wirklich hilft. Lärm weckt mich einfach auf, egal wie "zugedröhnt" ich bin. Und wenn er mich erstmal geweckt hat, kann ich auch nicht einfach wieder einschlafen, vorallem nicht, wenn es 5:45 ist und ich eigentlich eh um 7:00 aufstehen muss. Ich hab ja Verantwortung und Arbeit, ich kann nicht einfach wieder ins Bett liegen, wenn ich grad lustig bin.
Mehrfach wurden hier schon die Zimmer umgeräumt, ich hab Teppich gelegt in unserem Schlafzimmer, dicke Vorhänge, die üblichen Tipps, aber es bringt einfach nix. Der Vermieter lügt sich nur dreist durch die Gegend, meint es gäbe hier keinen Lärm, alles Einbildung. Inzwischen formieren sich zum Glück mehrere Nachbarn gegen die schlechte Isolierung der Wohnungen.
Trotz allem bin ich inzwischen am Ende, es ist ja nicht nur der Alltag, wo man eh aufstehen muss, sondern jeden Tag, mit den neuen Nachbarn auch Feiertags, Wochenende, Urlaubstage, ganz zu schweigen von Krankheit. Eben erst ne Bronchitis gehabt mit Fieber, dazu so ein Lärm, man wird wörtlich verrückt.
Ich habe keine Kraft mehr übrig und auch keine Idee mehr.

  

https://www.suedostschweiz.ch/kultur-musik/2018-09-30/so-wurde-am-samstagabend-geschlagert 
Wolfgang Reuss 30.09.2018 - 18:18 Uhr
Leute, wenn ich das Foto mit diesen Ulknudeln sehe, wird mir mulmig.
Es waren wohl einige dieser Sorte, die Samstag Nacht auf dem Balkon (wieder mal) radauten, so dass die Stadtpolizei Chur einschreiten musste, was gar nicht so einfach war, denn das polizeiliche Läuten und Klopfen an der Wohnungstür hörten diese Hyperaktiven vor lauter Eigenlärmproduktion nicht; erst als ein Polizist wieder runter ging und von der Strasse aus hochrief, sie sollten die Tür öffnen, dürften sie - sehr verzögert - aus ihrer Rambazambablase zu Bewusstsein gekommen sein. Allerdings nur, bis die Polizei, die etwa 25 Minuten für diesen Einsatz hier war, wieder abfuhr. Kurz danach radaute die Blase durchs Treppenhaus zu ihren "Brüdern und Schwestern im 'Geiste' im 1. Stock", wo die Wohnungstür nachts zum x-ten Male geknallt wurde. Auf meinem Weg hinter denen her, Pssssst! bedeutend, kam ich bei einer langjährigen Mieterin vorbei, die im Nachthemd in ihrer Wohnungstür stand und denen hinterhersprach: "Wann gibts endlich Ruhe?" Leider eine müssige Frage bei gewissen unbelehrbaren Dezibelisten, das ist meine Erfahrung.

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Ausweglosigkeit der Lärmopfer. Zuflucht Edental:

Hohe Dunkelziffer: Nur die Eisbergspitze wehrt sich gegen Wohnen-Lärm; viele Lärmopfer leiden stumm, entweder aus Angst vor dem Vermieter und Mitmietern; oder aus Resignation, das Problem Wohnenlärm sei "unlösbar".

Status quo:  1) Gesetze Lärmschutz sind ein lauwarmer Kompromiss (auf "Durchschnittsmensch" ausgerichtet, das heisst, gerade die Vulnerabelsten sind nicht geschützt); und vor allem 2) diese Gesetze sind schwer/kaum durchsetzbar in der Praxis (Beweisbarkeit/Verfahrenshürden).

Fazit: Gemäss meiner jahrelangen Forschung wäre die einzige bzw. vollständige Lösung das Modell Edental (Trennung Stille- und Lärm-Mieter; Vermieter als Gate-Keeper sowie Sonic-Sensoren analog Feuermeldern. Sekundär: bauliche Features wie Unknallbare Türen (neue Erfindung, low cost), trittschall-entkoppelte Schlafzimmer; strikt ohne Balkonlärm; Teppichböden (in einem Eigentums-Mehrparteienhaus in Niederbipp sogar im Treppenhaus) zur Lärmdämpfung (Schritte, Trampeln, und tausende Sachen, die gewisse Mieter fallen lassen).

Erstwohnen: Prototyp Edental alias Neandertal alias Pension Waldesruh: Mein «Gesundheitstourismus auch für Einheimische» alias Systemwechsel alias «Vorbild für die Welt» alias «Prototyp zwecks Heureka-/Domino-Effekt»

Zumindest Projekt STILLES BETT 24/7. Zumindest für Schwerkranke mit Arztattest (wie Dauerkopfschmerzen, Herz/Kreislauf, Stressfolgeerkrankungen, CFS/ME).

Zweitwohnen: Kurhaus Pension Waldesruh. Quasi Probewohnen für Erstwohnen Edental.

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-06-10/public-viewing-im-eigenen-garten    Haben wir denn nicht nur in unseren Ballungszentren gopferdammi nicht eh schon zu viel zerrüttenden Lärm (die NZZ nennt es "Akustische Gewalt")? Es ist immer dasselbe: Die einen wissen nicht wohin mit ihrem Zuviel an Energie; die anderen klammern sich an ihr plusminus verglimmendes Leben und beten um Stille, Ruhe, Frieden, merke: "Schlaf ist die beste Erholung" und "Stress, insbesondere durch Lärm, ist neben Luftverschmutzung die Hauptgesundheitsgefahr gemäss WHO. Bereits 1967 titelte DIE ZEIT "Folter unserer Zeit - Lärm" (Dr. Theo Löbsack). Vgl. Wassertropfentod (Dauerexposition/-einwirkung) Alte Chinesen.

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https://www.abz.ch/erleben/ruhe-da-oben-was-tun-bei-ringhoerigen-wohnungen/             https://www.abz.ch/wohnen/mieten/

Lautes Stampfen durch die Wohnung, Telefongespräche auf dem Balkon oder Musik mitten in der Nacht: Lärm ist in der Nachbarschaft Konfliktgrund Nummer eins. Ringhörige Wohnungen können das Problem zusätzlich verstärken.

Während man beim ausgelassenen Geburtstagsfest schon mal ein Auge zudrückt, kann permanenter Alltagslärm von Nachbarinnen und Nachbarn zur Belastung werden. «Von den rund 50 Konflikten, die wir 2019 bearbeitet haben, entstanden deutlich mehr als die Hälfte aufgrund von Lärm», fasst Katharina Trost von der Mieterberatung der ABZ zusammen.

ABZ Allgemeine Baugenossenschaft Zürich Gertrudstrasse 103 8003 Zürich 044 455 57 57 info@abz.ch 

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https://www.beobachter.ch/wohnen/nachbarn/nachbarschaftsstreit-wie-krach-zu-krach-fuhrt 

Annalies Dürr, Stiftung Domicil (Zürich):  Zitat: «Fast die Hälfte aller Beratungsgespräche von Domicil drehen sich um Lärmprobleme in der Nachbarschaft.»

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https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-12-28/zeit-zu-leben-und-zeit-zu-sterben 

Wolfgang Reuss   28.12.2018 - 11:41 Uhr 

(* Am 4.5.2019 starb meine Lebensgefährtin (trotz Arztattest, dass der Wohnenlärm kontraindiziert ist), nach jahrelangen, schweren Symptomen (Beispiel: Herzrasen nach neun Stunden noch nicht abgeflaut) verursacht durch exzessiven Abrupt-Lärm (Estrichklappe-/Türen-/WC-Knalle teils in Gewehrschussstärke und Absicht; Ähnliches auf dem grossen Balkon, Gartencenterhyperaktivitäten, insbesondere frühmorgens; Kinder schlagen mit Instrumenten auf Metallgeländer des Balkons; etc.), verursacht von der pensionierten Nachbarin, deren Sippe und deren "privat engagierter" Putzfrau, die in anderen Häusern angestellt ist) . Auch die Stadtbus Chur AG bat ich über Jahre vergeblich, mit der durch Mark und Bein gehenden - illegalen - Huperei (unterhalb des Hauses schräg gegenüber) aufzuhören. Auch die Rega-Helikopter bat ich, nicht im Tiefstflug (!) über die Wohnung einer Chronischkranken zu fliegen (in der obersten Wohnung); ich telefonierte sogar mit Bern, meines Wissens ist die Mindestflughohe 300 Meter über Boden, zumindest betreffend dichtbewohntem Gebiet; der Missstand blieb bestehen. Auch kommerzielle Flüge, wo teils mehrere Stunden ununterbrochen der Helikopter in der Luft stand bzw. engmaschig ging und kam, wurden, ohne Vorwarnung, Schwerkranken in ihrem Bett zugemutet von der Stadt Chur.                                                                                                                                                                                            Diese Unerbittlichkeit der Verantwortlichen, die Ausweglosigkeit der Opfer, macht mich fassungslos, über diese Menschheit.) 

SO titelt:
"ZEIT zu leben und ZEIT zu sterben"
...während mir die Zeit zwischen den Fingern zerrinnt, ich keine Zeit für nichts habe, mich unnötig durch Menschen verursachtes Leid absorbiert: MAN-MADE nennt man das nicht nur in der Medizin.
Warum?
DAFÜR suche ich eine Stiftung.
https://www.youtube.com/watch?v=CrLGUcelnkE 
.......
https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2018-11-28/quietschende-zuege-am-bahnhof-davos-platz-sind-zumutbar 
Wolfgang Reuss
28.11.2018 - 13:03 Uhr
SO (28.11.2018) schreibt:
"Zusätzliche Massnahmen zum Lärmschutz kommen gemäss dem höchsten Schweizer Gericht nur in Frage, wenn durch relativ geringen Aufwand eine wesentliche Verminderung der Emissionen bewirkt werde."
Ich schreibe:
Ein Paradebeispiel für minimsten Aufwand bei grösster Lärmleidverhinderung sind das brachiale Knallen von WC-Deckeln und Türen around-the-clock in Mehrparteienhäusern, insbesondere wenn die Opfer Chronischkranke (Dauerkopfschmerzen, Herzkreislauf, Hirnschlag etc.) sind!
https://wohnengesundheit.webnode.com/ 
1) Kanton Genf, Broschüre Nachbarschaftslärm: "Eine ruhige Wohnung stellt den unerlässlichen Gegenpol zur Hektik des Alltags dar. Folglich gilt Ruhestörung als eine gravierende Beeinträchtigung der Privatsphäre."
"Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Meinung ist Ruhestörung tagsüber ebenso wenig erlaubt wie in der Nacht, da Bürger und Bürgerinnen dazu verpflichtet sind, jeden unnötigen Lärm zu vermeiden, und dies ungeachtet der Tageszeit. Dieser Grundsatz ist jedoch während der Nacht noch strenger einzuhalten, um eine Ruhestörung der Nachbarn zu vermeiden."
2) Polizeigesetz (PG) Chur, Artikel 32, Absatz 3: "In den übrigen Zeiten (d.h. tagsüber) sind alle übermässigen Störungen zu unterlassen, die durch zumutbare Vorkehrungen oder rücksichtsvolles Verhalten vermieden werden können."
Betreffend Davos (inkl. Bolgenplaza und dem laut SO "verdrehtesten Davoser", während ich konstatiere: von denen muss dort ein Nest sein), siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2017-08-29/der-verdrehteste-da...
https://www.blick.ch/news/schweiz/graubuenden/auswaertiger-fordert-kirc...
https://antisozial.webnode.com/
Der gegen die RhB geklagt habenden Erbengemeinschaft und allen anderen am Lärm Leidenden, sprich: L-EIDGENOSSEN, flüstere ich zu: Mit den Gesetzen des Durchschnittsvolkes gibts nur Durchschnittsbrei-Einheitsbrei - wir benötigen Fraktionierung/Melioration.
Daran arbeite ich (Unterstützung erwünscht):
https://wohnengesundheit.webnode.com/ 
Wolfgang Reuss  17.06.2015 00:49 Uhr
Wahlmöglichkeit
In der Natur gibt es keinen "Durchschnitt", sondern sehr unterschiedliche Lebens"substrate" (Standorte), für jede Pflanze und jedes Tier das Richtige.
Nur der Mensch kann kaum aussuchen beim Wohnen, überall treffe ich denselben Einheitsbrei. Und so haben auch die "World Café"-Diskussionen zur Planung von Chur-West wohl wenig Sinn, wenn man am Schluss aus den Wortmeldungs-Polen "Biotop autofrei" und "Asfalt/Autos überall" den "demokratischen Durchschnitt" mixt.
Stattdessen müsste man (gemäss Naturvorbild) fraktionierend eine Region mit diesem, eine Region mit jenem anbieten - das dann aber möglichst pur. Einzig so haben Einwohner und Touristen die - Wahlmöglichkeit!
Austauschbarkeit, Metoo (statt USP), das macht das Leben nicht nur fade sondern da zählt auch nur noch der Währungskurs der Destination.
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https://www.suedostschweiz.ch/comment/4309#comment-4309 
Wolfgang Reuss
06.11.2017 - 13:05 Uhr
SO titelt (über Graubünden):
«Der Gesundheitstourismus ist unsere Stärke»,
während ich dezidiert das Gegenteil diagnostiziere!
Siehe Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/panorama/2015-06-08/center-da-sanda-engiadina-bassa-wirft-senior-aus-dem-pflegeheim 
https://www.suedostschweiz.ch/politik/2017-10-30/chur-will-senioren-das-leben-erleichtern 

Ich erlebe im Alltag seit Jahren das krasse Gegenteil der "Hochglanzprospekte"-Marketing-Parallelwelt, betreffend so ziemlich alles in GR, insbesondere die PDGR, und Autor Martin Leidenfrost schreibt (SO 4.Nov.2017): "Ich ahne nicht, dass ein ganzer Tisch von Zuhörern in der Burn-out-Klinik arbeitet, bei den «Mördern» in Susch. Jemand kann sich die Bemerkung nicht verkneifen: «Man weiss bei denen oft nicht recht, wer die Patienten und wer die Psychiater sind.», und mich zitiert der Schparz 2017: "Es ist nicht alles schlecht in GR, aber was schlecht ist, möchte ich heilen" und "Auch Gesunde schädigt der Lärm, was aber sollen Chronischkranke tun?"
Gegen diese Heuchelei und Unrecht anzukämpfen werde ich nicht müde werden - oder doch, weil ich auch nur ein kleines Menschlein bin, in Erinnerung an meinen Leserbrief im K-Tipp: "Auf Grabsteinen steht: 'Ruhe in Frieden'. Warum nicht bereits zu Lebzeiten?"
Ja, muss man erst tot sein, damit man seine Ruhe (physiologisches Erfordernis) hat?

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2019-11-11/luag-emal-aetti-i-han-a-knocha-gfunda 

https://kopfschmerzen.webnode.page/ 

Siehe meine Kommentare:                                                                                                                   

https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2020-11-24/graubuenden-schaut-hin-und-unterstuetzt-kampagne 

https://www.suedostschweiz.ch/blogs/convivenza/2020-04-27/ein-acht-quadratmeter-grosser-held 

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-04-12/sechs-regeln-fuer-eine-unbeschwerte-nachbarschaft                                                   

https://www.suedostschweiz.ch/polizeimeldungen/2021-05-09/viele-einsaetze-fuer-die-stadtpolizei-chur 

https://vm.tiktok.com/ZMFr6q9Vj/  https://www.tiktok.com/@pinadelo7/video/7155783443689803013   Ernst gemeinte Frage er wohnt alleine er ist anfangs 35 Jahre geschätzt er wohnt auf seine fast 40 m² und ist ein Stubenhocker Er macht so viele seltsame Geräusche ich habe mich schon beschwert aber die Wohngenossenschaft sagt ich soll ein Protokoll führen was mir an sich auch nicht hilft er hat keine Tiere und keine Kinder nur zur Info##fypシ##mieterstreit###anw#anwalthilfte#mietsrechtr#girlssupportgirlsl#mylive schränkt mich schon so sehr ein es geht einfach von morgens bis abends so nicht durchgängig immer Abstands weise ... (tiktok.com)

https://www.beobachter.ch/gesundheit/wohlfuhlen/schlafrhythmus-ein-volk-von-chronisch-ubermudeten     Eigenartig. Bei Prof. Dr. med. Jens G. Acker, Chefarzt der Klinik für Schlafmedizin Bad Zurzach (obiger Artikel), und der "weltberühmten" Stressklinik in Susch (beidseitig an der Kantonsstrasse und "Kirchenglocken in Stereo"), finde ich nicht das Stichwort Lärm. Warum? Der Volksmund weiss: "Schlaf ist die beste Erholung". Zitat: "Lärm stellt nach Luftverschmutzung das zweitgrösste Gesundheitsrisiko dar; mit schwerwiegenden Folgen (...)":   https://www.srf.ch/play/tv/beobachter-tv/video/laermopfer-wehren-sich?urn=urn:srf:video:61d11f6a-3510-456b-b470-ccec290b2b2c   In jeder Mieterumfrage ist Lärm zuoberst auf der Sorgenliste. Der Beobachter berichtet 9.10.2000: "Für eine ruhigere Wohnung würden 54 Prozent der Befragten einen höheren Mietzins bezahlen - in der Regel zwischen 200 und 500 Franken mehr pro Monat." Primär Indoor-Lärm (Knalle/Schläge/Trampeln; laute/affektierte Stimmen inkl. Bellen; Musik/TV; etc.), besonders destruierend wirkt Abruptlärm. Ich kenne keine einzige Mietwohnung in der Schweiz mit Ruhegarantie. Diversität/Wahlfreiheit? Stille-Wohnen (in Wohnblocks/Verdichtung) wäre jedoch, sehr leicht sogar, verwirklichbar, gemäss meinen Recherchen/Belegen. Ergo bitte ich, zumindest für Schwerkranke mit Arztattest (wie Dauerkopfschmerzen, Herz/Kreislauf, Stressfolgeerkrankungen) endlich die Verwirklichung durchzusetzen. Zuflucht statt Ausweglosigkeit.


https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2019-01-03/kanonendonner-zum-neujahr                                                                                         Am Neujahrsabend 1. Januar 2019 gegen sieben Uhr wurden wir im Dorfkern Vals aufgeschreckt von einem unerhörten Kanonendonnerschlag, sodass in den alten Häusern die Wände zitterten zusammen mit ihren schockierten Bewohnern und Gästen. Es war dies in einer Lautstärke, die für Mensch und Tier als Zumutung und Qual, hartherzig und rücksichtslos, anzuklagen ist. (...) 

Dieser Leserbrief sende ich im Auftrag meiner Tante (88 Jahre alt), die sich von diesem Schock noch nicht erholt hat.            03.01.19 - 16:50 Uhr                                                                                                                                                                                Helena Jörger, Handlung, Vals

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https://tagung.laermliga.ch/

Gegen Laubbläser & Co.:                                                                                                                                                    Tobias Mann, 2014:                                                                                                                                                            https://www.youtube.com/watch?v=WEORFUwsQ8U#t=13m24s 

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https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-04-12/sechs-regeln-fuer-eine-unbeschwerte-nachbarschaft   

Walter Grämer 12.04.2018 - 07:38 Uhr

Diese Frau will in der Zeitung kommen mehr nicht. Zudem macht der Hausabwart dieses Blockes nur seine Pflicht mit dem Rasenmähen. Sie hockt höchstens auf dem Balkon und schaut bei seiner Arbeit zu. Motzen geht gar nicht

Wolfgang Reuss  12.04.2018 - 18:19 Uhr

In reply to by Walter Grämer

Liebes Publikum,

Lärmenthusiast Walter Grämer äusserte sich bereits auch zur "Davoser Party-Hochburg":

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Walter Grämer

Sa 15.04.2017 - 07:57

Man geht doch nicht mit den Hühnern um 19 00h ins Bett. Ich, 75, war vorgestern mit meiner Frau im Ausgang . Super Stimmung Musik mit Pepi Hug and the Firewalls im Rössli in Benken St.Gallen. Es gibt nur ein Motto : Man lebt nur einmal. Ich hoffe das das Davoser Publikum sich das nicht gefallen lässt. Lats go Rock and Roll lats go Party.

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Wolfgang Reuss

So 16.04.2017 - 22:51

Mein Gott Walter! - Grämen Sie sich nicht:
Es gibt sehr wohl Menschen, die so naturgemäss leben, dass Sie mit den Naturtieren Hühnern zur selben Zeit ins Bett gehen. Zudem gibt es nicht wenige Chronischkranke in der Schweiz (gemäss Beobachter-Titelstory ein Viertel der Bevölkerung, Tendenz steigend) - und dafür, dass Sie überhaupt 75 wurden (lesen Sie mal die Todesanzeigen, wie viele früher gehen müssen, davon nicht wenige infolge chronischem Stress und all seinen Folgeimplikationen gestorben) und zudem gesund, dafür sollten Sie demütig dankbar sein statt lärmrücksichtslos gegen jene, denen das Schicksal weniger gnädig war.
Zudem benötigt der Mensch RUHE, auch wenn er nicht ins Bett geht: Einfach SEIN dürfen (falls Ihnen das überhaupt ein Begriff ist).
Die Lösung für ALLE (für naturgemäss Stillebedürftige, weil so die Natur seit jeher war, und für Lärmenthusiasten, die aus welchem Gründen auch immer diese "Unruhe" treibt) wäre sehr einfach:
Strikte Trennung in Lärm- (yeah, dort können alle die Sa... rauslassen around the clock) und Stillewohn-Gebiete.
Denn mit den bisherigen Zuständen sind beide Gruppen nicht glücklich.

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https://mcs-haus.com/warum_ist_das_mcs_wohnprojekt_zuerich_leimbach_falsch_konzipiert_1.html 
https://mcs-haus.com/warum_ist_das_mcs_wohnprojekt_zuerich_leimbach_falsch_konzipiert_2.html
 
https://www.beobachter.ch/burger-verwaltung/beobachter-tv-larmopfer-wehren-sich 
https://stories.tagblatt.ch/die-laerm-opfer-der-stadt/ 
https://www.srf.ch/play/tv/beobachter-tv/video/laermopfer-wehren-sich?urn=urn:srf:video:61d11f6a-3510-456b-b470-ccec290b2b2c 
anmeldung@beobachtertv.ch
(= am Schluss der Sendung eingeblendete Mail-Adresse)
https://www.srf.ch/play/tv/beobachter-tv/video/geburt-in-der-tiefgarage-des-spitals?urn=urn:srf:video:dc454732-cb26-4bd8-a05a-6dc4ea90bf39 
https://www.haus-forum.ch/topic/4388-getrampel-von-der-unteren-wohnung/ 
https://webcache.googleusercontent.com/search? q=cache:ZMNUvPoe6LQJ:https://www.promietrecht.de/Nachbarn/Stoerung-durch-Nachbarn/Laerm/Ruhestoerung-Laerm-durch-Trampeln-laute-Schritte-E2778.htm&cd=2&hl=de&ct=clnk&gl=ch 
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CONTRA:
Mieterverband Schweiz 
Segregation Getto Ghettoisierung
Tagesanzeiger Nichtraucherhaus Albisrieden
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A)
Michael Schmieder Wetzikon Sonnweid Demenz Alzheimer
INKLUSION NICHT MÖGLICH ! 
https://www.tagblatt.ch/amp/limmattal/michael-schmieder-ich-zweifle-daran-dass-wir-menschen-mit-demenz-inkludieren-konnen-ld.1469148
https://www.gwj.ch/projekte/2016-p-wiedlisbach-demenz-entwicklung 
https://www.alzheimerurischwyz.ch/pdf/tagesanzeiger_demenzdorf.pdf 
https://www.age-stiftung.ch/foerderprojekt/neue-wohn-und-betreuungsformen-im-jura-dorf-wiedlisbach/ 

Wolfgang Reuss

09.05.2021 - 15:21 Uhr

Nicht nur die Churer Altstadt ist ein Lärm-Hotspot (zu den bekannt hohen Immo-Preisen in der Schweiz, bei oft schlechter Vermieter-Dienstleistung, wie ich finde, erinnert mich an GRF, so erlebe ich es).
1)
Zumindest Chronischkranke sollten in einer Stille-Zone wohnen dürfen (nicht nur im MCS-Haus in Zürich-Leimbach https://www.gesundes-wohnen-mcs.ch ). Das heisst, Stillebedürftige und Lärmenthusiasten around-the-clock sollten logischerweise nicht im selben Haus wohnen.
In jeder Mieterumfrage ist Lärm zuoberst auf der Sorgenliste. Die NZZ nennt es "Akustische Gewalt". Die WHO bezeichnet Stress insbesondere durch Lärm als Hauptgesundheitsgefahr hinter Luftverschmutzung.
PS: Dass, wie bei mir im Hause, praktisch täglich x-mal Türen teils in Detonations-Lautstärke (und zwar für mich als Bewohner noch wesentlich lauter als der Artillerielärm Waffenplatz Chur, betreffend den in Chur Volksinitiative-Unterschriften gesammelt wurden und die Gemeinden Felsberg - und Chur, meines Wissens - bei Bundesrätin Amherd vorstellig wurden!) geknallt werden, ist 1) Abruptlärm, der medizinisch mit Abstand am schädlichsten ist, 2) vermeidbar bzw. mutwillig und 3) gesetzlich verboten. Aber diese Türenknallerei findet statt.
2)
Lärmverursacher sollten vermehrt den Polizeiaufwand selbst bezahlen müssen (Verursacherprinzip), höhere Bussen. Denn die Gesetze sind bekannt. Es gibt pro 24 Stunden drei Lärmschutz-Ebenen.
https://www.chur.ch/rechtssammlung/sammlung/1142764
Auszüge aus dem Polizeigesetz der Stadt Chur (PG):
Art. 30
Allgemeine Ruhezeiten
1) Die Nachtruhe dauert von 23.00 bis 07.00 Uhr. Während dieser Zeit ist die Ruhe oder den Schlaf störender Lärm zu unterlassen.
2) An den öffentlichen Ruhetagen sowie werktags von 20.00 Uhr bis zu Beginn der Nachtruhe ist dem erhöhten Ruhebedürfnis der Bevölkerung Rechnung zu tragen.
3) In den übrigen Zeiten sind alle übermässigen Störungen zu unterlassen, die durch zumutbare Vorkehrungen oder rücksichtsvolles Verhalten vermieden werden können. Lärmende Arbeiten sind nach Möglichkeit in geschlossene Räume zu verlegen.
Art. 31
1) Störendes Singen, Musizieren, Diskutieren sowie Gejohle und dergleichen, der Gebrauch von Tonwiedergabegeräten, Megaphonen, Sirenen und ähnlichen Geräten im Freien sind während der Nachtruhe verboten. Während der übrigen Zeiten dürfen Dritte durch solches Verhalten nicht in unzumutbarer Weise belästigt werden.
2) Tätigkeiten gemäss Abs. 1 im Innern von Gebäuden dürfen Dritte nicht in unzumutbarer Weise belästigen; insbesondere während der Ruhezeiten gemäss Art. 30 Abs. 1-3 sind Türen und Fenster geschlossen zu halten.

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https://www.suedostschweiz.ch/kultur-musik/2017-09-30/die-erste-parade-ist-vorbei 

Wolfgang Reuss   30.09.2017 - 23:58 Uhr

Sie titeln (Südostschweiz Samstag, 30. September 2017) um 17:04 Uhr:
"Die erste Parade ist vorbei"
Ich velofuhr kurz nach 18 Uhr in die Quaderstrasse und bin bestürzt über die Art und Lautstärke vom Alexanderplatz: Gehts noch lauter und aufpeitschender-enervierender? Klingt es so am Ballermann Mallorca oder bei den Hardcore-Festhütten im Tirol? Eine Mischung aus billigem Marktschreier und aufgeregtem Sportkommentator in Flugzeugschallstärke? Was hat das mit dem guten alten deutschen Schlager zu tun?
https://oktoberfest-chur.webnode.com/  
...
https://www.beobachter.ch/larm-zu-viel-krach-wohin-man-hort-0 
"Zwei Drittel der Bevölkerung fühlen sich durch Lärm gestört. Das zeigt eine neue Studie. Die Belastung wird aber noch zunehmen - jetzt regt sich Widerstand.
Wenn sich Jürg Fässler abends zur Ruhe legt, wird es nie still. Ein Pfeifen im linken Ohr stört den Schlaf. «Wie 1000 Grillen im Kopf», sagt der Chemiker. Jürg Fässler ist ein «Dezibel-opfer». Mit Gehörschutz ausgerüstet, sah er sich 1997 die Zürcher Street-Parade an. Die Musik war sehr laut. Das leichte Pfeifen nach dem Fest beunruhigte ihn vorerst nicht, doch plötzlich war er extrem geräuschempfindlich. Diagnose: Gehörschaden - bis heute nicht behandelbar."
Folgendes Beispiel geht mir sehr ans Herz: eine ältere Frau in der Quaderstrasse erleidet praktisch dasselbe wie:
"An einer schweren Herzkrankheit leidet der Rentner Hans G. Das Fenster seines Schlafzimmers öffnet sich gegen den Parkplatz eines Restaurants. Immer wieder reissen ihn Gespräche, Gelächter oder knallende Autotüren aus dem Schlaf. Für die Ärzte ist klar: Ausgelöst wurde die Krankheit durch die «lärmbedingten dauernden Schlafstörungen».
Für eine ruhigere Wohnung würden 54 Prozent der Befragten einen höheren Mietzins bezahlen - in der Regel zwischen 200 und 500 Franken mehr pro Monat.
Die wenigsten Lärmopfer handeln. 62 Prozent der von Lärm geplagten Personen geben an, nichts unternommen zu haben. Die Gründe sind laut Alexander Lorenz unerforscht: «Ob dieses "Nicht"-Verhalten als Hilflosigkeit, Gleichgültigkeit oder Resignation zu interpretieren ist, bleibt offen.»"
Meine Diagnose: Lärm schädigt objektiv (labormessbar, übrigens auch dann, wenn Proband/Testperson sagt, der Lärm störe sie nicht), und die Opfer dürften aus HILFLOSIGKEIT und progredienter Entkräftung resignieren.
Beleg aus dem Internet:
Zitat: "Ich gib dem Threadsteller uneingeschränkt recht. Ansonsten mache ich in Foren generell die Erfahrung, dass die Opfer geschlagen und die Täter geschützt werden. Ich habe auch ein Lärmproblem in meiner Wohnung. Bin deswegen umgezogen und hier ist es noch schlimmer. Sich vorher nach der Ruhe erkundigen bringt null. Denn die Wohnungen werden meist als ruhig ausgegeben, selbst wenn Tag und Nacht RemmiDemmi ist. Mir fehlt mittlerweile dauerhaft der Schlaf. Ich finde das auch nicht mehr lustig. Da gibt es nur noch eins: in die Einöde ziehen und darauf achten, dass man wirklich KEINEN Nachbarn hat. Was anderes gibt es nicht. Man ist ansonsten zu sehr vom Glück abhängig, ob es ruhig ist. Das ist russisch Roulette und wird auf die Dauer auch extrem teuer, ständig umzuziehen."
Es gibt ein Lösungsmodell: Meinen "Gesundheitstourismus auch für Einheimische", "Gesundheitspark GR - hier gesundet die Welt" (mit weiteren Essentials für Jungbrunnen), Refugien/Oasen und Vorbilder (Prototyp) mit Garantieleistung - sowie das, was in folgendem Abschnitt mit "Ruhereservate" gemeint sein dürfte:
.....
"...der Berner Politologe Adrian Vatter meinte: «Es braucht eine Koalition der Lärmgeplagten.»
Daran muss eigentlich das ganze Land ein Interesse haben. Denn der Lärm kostet die Gesellschaft viel Geld. Das Buwal schätzte 1993 die jährlichen Kosten auf rund drei Milliarden Franken. Dazu gehören: Investitionen in den Schallschutz, Arzt- und Medikamentenkosten, der Wertverlust von Liegenschaften oder so genannte Lärmfluchtkosten. Denn wer am Wochenende in die Stille pilgert oder seinen Wohnsitz lärmbedingt ins Grüne verlegt, hat erstens höhere Transportkosten für Arbeit, Freizeit und Einkauf - und produziert zweitens neuen Lärm.
Mit dieser Spirale erobert der Lärm auch die letzten stillen Winkel. «Die Schallspitzen sind weniger extrem als früher. Dafür wird es in bisher verschonten Gebieten laut», sagt der Buwal-Fachmann Urs Jörg. Denn selbst in der vermeintlich einsamen Bergwelt röhrt ein Motorrad, dröhnt ein CD-Player und brummt ein Motorflieger. Das hat auch der Feldbiologe Georg Artmann festgestellt, der in seiner Arbeit häufig auf Laute von Tieren lauscht. «Dauernd wird meine akustische Wahrnehmung durch ein technisches Geräusch gestört», klagt er.
Schaffung von Ruhereservaten
Dasselbe ist dem Luzerner Umweltbeamten Beat Marty aufgefallen: «Lärmfreie Räume sind im Gesetz gar nicht vorgesehen.» Nach zehn Jahren Lärmschutzverordnung wäre es «vielleicht nicht schlecht, den Lärmschutz wieder grundsätzlich anzuschauen», sagt der Präsident des Fachbeamtenverbands «Cercle bruit». Denn auch Parks oder Spielplätze geniessen keinen speziellen Lärmschutz. Marty schwebt etwas Konkretes vor: «Vielleicht müsste man Ruhereservate schaffen.»"
...
Siehe Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2017-09-14/frage-des-tages-kennt-ihr-schlafstoerungen 
Zitate:
• Eine Leserbriefschreiberin im "Gesundheitstipp": Stille löse bei ihr Wonnegefühle aus.
• Der Weiler am Rande des Nationalparks war im Winter lange nur mit Pferdeschlitten erreichbar. WEISERWEISE PFERDEGEFÄHRTE ohne Glocken.
• 4.8.2014 Coopzeitung: "Einen Ort zu finden, an dem man einen Moment absoluter Stille erhaschen kann, ist heutzutage fast schwieriger, als Gold zu entdecken. Dabei wäre Ruhe für unsere Gesundheit Gold wert."
• Ein Beispiel für Fraktionierung/Melioration, Zitat aus Internet:
"Ausserdem ist dieses schöne Walser-Dorf noch voll intakt und hat keine 'Bausünden', obwohl der Tourismus im Sommer und im Winter hier Einzug gehalten hat. Parkplatz und Sessellifte sind ausserhalb des Dorfes platziert. Bei einem Spaziergang durch das heimelige, autofreie Dorf, mit Stein- und Holzbauten, sind keine Ställe vorhanden, obwohl immer noch Landwirtschaft betrieben wird. Schon seit jeher wurde das Vieh ausserhalb des Dorfes gehalten. Unten im Dorf befinden sich lange Gemeinschafts-Ställe, was den Vorteil hat, dass das Dorf sauber ist, keine Misthäufen im Dorf sind und sich Fliegen und Bremsen ebenfalls nicht im Dorf tummeln."
• Wolfgang Reuss 17.06.2015 00:49 Uhr
Wahlmöglichkeit
In der Natur gibt es keinen "Durchschnitt", sondern sehr unterschiedliche Lebens"substrate" (Standorte), für jede Pflanze und jedes Tier das Richtige.
Nur der Mensch kann kaum aussuchen beim Wohnen, überall treffe ich denselben Einheitsbrei. Und so haben auch die "World Café"-Diskussionen zur Planung von Chur-West wohl wenig Sinn, wenn man am Schluss aus den Wortmeldungs-Polen "Biotop autofrei" und "Asfalt/Autos überall" den "demokratischen Durchschnitt" mixt.
Stattdessen müsste man (gemäss Naturvorbild) fraktionierend eine Region mit diesem, eine Region mit jenem anbieten - das dann aber möglichst pur. Einzig so haben Einwohner und Touristen die - Wahlmöglichkeit!
Austauschbarkeit, Me-too (statt USP), das macht das Leben nicht nur fade sondern da zählt auch nur noch der Währungskurs der Destination.

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https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-08-02/schall-und-rauch-warum 

Wolfgang Reuss

03.08.2020 - 12:40 Uhr

JEDE Mieterumfrage listet auf Platz 1: Lärm. Bereits vor 20 Jahren brachte der Beobachter einen multiprofunden Artikel zum Missstand Lärm.
Trotzdem sehe ich in der ganzen Schweiz noch keine Lösung (aber ich habe sie). Bloss Interviews mit sogenannten Fachleuten, über die ich fassungslos bin. Beispiele:
NZZ:
Dieses Interview (Präsident der Eidgenössischen Kommission zur Lärmbekämpfung) finde ich eine Katastrophe:
https://www.nzz.ch/schweiz/die-laermbelastung-hat-schaedliche-folgen-fuer-die-gesundheit-ld.1565601?reduced=true 
Beobachter:
Lärmexperte Andreas Meyer (zur Frage, was Opfer gegen Lärm tun sollen): «Eine oft gestellte Frage. Eine befriedigende Antwort habe ich aber noch nie gefunden.»
https://www.beobachter.ch/interview-mit-einem-larmexperten-der-kampf-beginnt-der-quelle-0                                                Oje. Tolle Experten.
Wenn Sie tagelang mit starken Schmerzen, Schwäche etc. versuchen sich via Schlaf zu erholen (Spruch: Schlaf ist die beste Erholung), dann aber über 50 Stunden praktisch am Stück keine Ruhe mehr finden DÜRFEN, also noch nicht mal zur - angeblich - gesetzlich garantierten Nachtruhezeit, wo kommen wir da in den Bereich von Folter (bereits die Alten Chinesen bewiesen, dass man durch Lärm töten kann, im Beobachterforum schreibt eine Userin, es sei zum Verrücktwerden, und die WHO warnt prominent davor)? Und warum müssen am Sonntag ab etwa 6 Uhr früh etwa Fünfjährige stundenlang nonstop durch die Laminat-Wohnung rennen, trampeln (mit gefühlten über 123 BPM, Beats Per Minute, diese Angabe fand ich in songbpm.com für das Musikstück Last Train To Trancentral: https://www.youtube.com/watch?v=aqxtBggVsi0 ), schreien (und der Vater schreit mit noch mehr Stimmgewalt zurück, so dass es im Mehrfamilienhaus hallt), zumal es Sommer ist und direkt neben dem Haus ein Riesenrasensportplatz sich befindet und der Waldrand dito (für die, die zu VIEL Energie haben, zugunsten der Armen, die zu wenig haben und im Bett bleiben MÜSSEN)? Warum? Gesetzliche Sonntagsruhe? Schutz für Schwächere?
Meine Meinung: Wozu der Riesen(geld)aufwand in Spitälern und Reha, wenn man in seinen eigenen vier Wänden (vermeidbar!) gesundheitsruiniert wird?
Meine Lösung:
https://turnaround-to-eden.webnode.com/                                                                                                                                          Dass in Medien und Politik/Gesetzen Behinderung stets mit Rollstuhl («Barrierefreies Bauen») gleichgesetzt wird, gegen diese eklatante Diskriminierung wehre ich mich seit Jahren (leider bisher ohne Unterstützung von Frauenrechtlerinnen, Antirassismusbewegten bzw. jenen, die Gleichberechtigung, Inklusion, Mitmenschlichkeit stets reklamieren). Obwohl Behinderungen (primär) ohne Rollstuhl 1. häufiger und 2. teils weit schwerwiegender vorkommen, sehe ich diese Betroffenen ausgeschlossen.
Dass im Churermagazin (August 2020) die SP Martina Tomaschett anpreist: «Als Vorkämpferin für Menschen mit Beeinträchtigungen kennt man Martina Tomaschett», finde ich sachlich falsch. Trotz Ämterfülle (und der daraus resultierenden Service-Public-Verpflichtung aus meiner Sicht) reagierte Frau Tomaschett nicht auf meine Kontaktversuche und setzt sich meines Wissens erst recht nicht für lärmfreies Wohnen für Behinderte ein).
2) Praktisch dasselbe wie Feuerwerk, aber ganzjährig:
«Feuerwerk»-getunte Motorräder:
Kämpfen wir gegen den maliziösen Lärm dieser Randgruppe. So wie der Beobachter (siehe Artikel und Kommentare), wobei der Titel meines Wissens nicht stimmt, weil so 1. Alle bisherigen Böllermaschinen in Betrieb bleiben und 2. bei den Neuinverkehrssetzungen wiederum getrickst werden dürfte:
https://www.beobachter.ch/strassenverkehr/tofflarm-laute-toffs-werden-zum-auslaufmodell 
Leider beharren diese Uneinsichtigen auf Ihrer Umweltschädlichkeit (auf dem Pressefoto: Helmniederlegung für mehr Lärm; nicht zu verwechseln mit meiner Kranzniederlegung für die Lärmopfer):
https://www.suedostschweiz.ch/politik/2020-08-01/hunderte-motorradfahrer-an-protestaktion-vor-dem-bundeshaus 
Es gibt längst Lösungen wie «Auspuffsound via Kopfhörer zum Fahrer leiten statt via Auspuff zur Unschuldigen Umwelt»; warum wird diese Lösung abgelehnt? Beachtet-werden-wollen, Sich-zur-Schau-stellen (Poser), Auffallen (wenn nicht positiv möglich, so wenigstens negativ), Dezibelexhibitionisten.
Das Gegenteil finde ich Ehre.

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https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2017-09-14/frage-des-tages-kennt-ihr-schlafstoerungen 

Wolfgang Reuss   15.09.2017 - 07:36 Uhr

Die Berichterstattung über Schlafstörungen verfolge ich seit Jahren. Es wird über alles (un)mögliche berichtet, aber meinen Sie, ich sah schon mal das Wesentliche? Dr. Theo Löbsack beschrieb es in der ZEIT "Folter unserer Zeit", die Alten Chinesen richteten dadurch hin, die USA brachten so den Einheimischen Noriega dazu, aus der vatikanischen Botschaft in Panama zu kriechen, und unser Bundesamt schreibt: "Lärm macht krank - Gewöhnung nicht möglich". In früheren Zeiten gab es "Sanatorien im Grünen", Haupttherapeutikum (erkenntnisexakterweise): Ruhe. Hingegen heute sehe ich das Gegenteil: Akutspitäler mit eher 24h/Tag Lärm.
(SO 8.3.2016) Prof. Dr. Christian Glahn - Leiter des "Blended Learning Centers" an der HTW Chur (!) - meint in seinem "#machdichschlau"-Beitrag, in den letzten hundert Jahren seien die Menschen so viel intelligenter geworden, dass der junge Einstein heute nicht einmal eine Lehrstelle finden würde.
Muss man um zu diesem Schluss zu kommen das Gegenteil selbst sein?
Folgende Dokumentationen belegen das Gegenteil:
ARTE Warum Menschen dümmer werden:
https://www.youtube.com/watch?v=Rc-ciCcM5Eo
https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/gesundheit/forschung-menschen-w...
https://www.20min.ch/wissen/news/story/11949849
Übrigens: Stresshormone wirken auch antiintelligent: In der Zeitschrift FACTS Grossaufnahmen von Gehirnzellen, degeneriert bis tot, infolge Stresshormonen.
https://www.stern.de/panorama/wissen/mensch/alltagslaerm-wenn-laute-nach...
https://www.welt.de/wissenschaft/article1903619/Laute-Nachbarn-treiben-...
https://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/who-bericht-fuer-europa-laer...

GR-Gesundheitstourismus? Ich fand noch niemanden, der meinen Gesundheitstourismus versteht. Weil alle so intelligent sind in GR und ich so dumm?

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https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2021-09-03/ruhe-und-frieden-ueber-2000-m-ue-m 

Wolfgang Reuss    06.09.2021 - 22:35 Uhr  Vergleiche: Artensterben.                                                                                        Yvonne Lechthaler, eine überlegenswerte Idee (auch wenn gesamtflächig Wölfe besser als Jäger sein dürften für den Wald und alles): "Das Gebiet über 2000 m über Meer könnte doch den Wildtieren überlassen werden, wo sie in Ruhe und Frieden leben könnten." Man könnte ein grosses Gebiet einzäunen (wie die Bären Arosa) inklusive Wild, also Nichtjagdzone für Zweibeiner.                                                                                                                                                                                           Ein Gebiet, "wo sie in Ruhe und Frieden leben könnten" für Chronischkranke, denen die Overkillzivilisation am meisten schadet, fordere ich seit Jahren, im Beobachter anno 2000 forderten Fachleute Ruhereservate. Man sollte überhaupt verschiedene Zonen schaffen, um Wahlfreiheit zu gewährleisten statt Nötigung zum Einheitsbrei, denn in der Natur hat jedes Lebewesen seine Nische, sein individuell benötigtes Substrat, bloss der Mensch nicht beim Wohnen.

https://www.beobachter.ch/gesundheit/medizin-krankheit/stress-und-korpersymptome-korper-im-alarmzustand
wo.re
19.10.2020 - 15:04 Uhr    
Der Beobachter bringt hier drei Artikel:
«Was, wenn der Schlaf keine Erholung bringt?»
«Stress: Körper im Alarmzustand»
«Was tun, wenn negative Gedanken den Schlaf rauben?»
Das Gemeinsame:
Einerseits weiss der Volksmund: «Schlaf ist die beste Erholung». Andererseits ist des Schlafes Feind Lärm (das Wort kommt von Alarm, italienisch All'arme, zu den Waffen): Stresshormone. Man kann nicht schlafen oder schlecht (wacht kaputter auf, als man einschlief). Lärm (schadet auch im Wachzustand, Beispiel Türenknallen) ist in allen Mieterumfragen zuoberst in der Sorgenliste.
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https://www.beobachter.ch/gesundheit/wohlfuhlen/besser-schlafen-was-fur-einen-gesunden-schlaf-forderlich-ist 
wo.re
30.08.2021 - 11:01 Uhr
Das, was man physiologisch für gesunden Schlaf benötigt - Stille und reine Luft, als würde man im Wald schlafen - hat man heute am wenigsten. Im Beobachter anno 2000 forderten Fachleute Ruhereservate. Ich fordere: Häuser für Stille-Wohnen hier, Wohnen für Lärm-Enthusiasten dort (turnaround-to-eden im Internet). Heutige "Schlafhotels" sind gutgemeint, es lässt sich technisch und organisatorisch jedoch um Welten mehr tun. Und dass man in der Schweiz 24/7 rauchen darf, ich Atemwegschronischkranker Passivrauchen oder Sauerstoffmangel im Schlafzimmer habe, finde ich unlogisch, denn in öffentlichen Gebäuden und IN und UM Schulen/Kindergärten gilt Rauchverbot. Bitte könnte der Beo als Vorbild das erste Edental lancieren? Auf Grabsteinen steht: "Ruhe in Frieden", warum nicht bereits zu Lebzeiten?

https://www.nzz.ch/wissenschaft/herzinfarkt-psychischer-stress-ist-ein-bedeutender-risikofaktor-ld.1658836

https://www.bernerzeitung.ch/wie-viel-laerm-muessen-nachbarn-erdulden-226120716382 
Wolfgang Reuss 10.04.2022 -  Ich finde Ihren Artikel zu lärmfreundlich. Lärm, vor allem Abruptlärm (wie Türenknallen), geht zulasten (Leiden) insbesondere vulnerabler Personen (wie Chronischkranken).
Zitat aus Ihrem Artikel: "Immerhin fürs Musizieren ist die Rechtspraxis relativ leicht nachvollziehbar: In der Regel sind täglich zwei bis drei Stunden ausserhalb der Ruhezeiten erlaubt. Der frühe Sonntagmorgen ist problematisch."
Meine Meinung: Der ganze Sonntag ist "innerhalb der Ruhezeit", deswegen der Begriff "Sonntagsruhe". Sonn-/Feiertage entsprechen der Mittagsruhe und Uhrzeit 20 bis 22 Uhr an Werktagen.
Ich denke, dass junge Lebewesen zum Spielen und Lernen prädestiniert sind von Natur aus. Lernen heisst nicht Laissezfaire. Mehrere Rechtsberatungsstellen schreiben, dass "ständiges Herumspringen" in der Wohnung nicht erlaubt sei. Und das "Schreien nachts" dürfte sich auf Säuglinge beziehen, also jüngere Kinder.
Meines Wissens gibt es in der ganzen Schweiz keine Mietwohnung mit Ruhe-Garantie (hingegen für Dinge wie ein 10-Franken-Bügeleisen gibts Garantie).
Ich forsche seit Jahren zum Thema Wohnenlärm, sehe die Ernsthaftigkeit des Problems (WHO), die Ausweglosigkeit der Schwächsten über Jahre, Jahrzehnte. Der Beobachter schrieb anno 2000: Über die Hälfte der Befragten würde 200 bis 500 Franken mehr bezahlen pro Monat für eine ruhige Wohnung.
Mein Vorschlag: "Häuser der Stille" (Asyl) zumindest für Schwerkranke (wie Dauerkopfschmerzen, Herz/Kreislauf, ME/CFS).

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Zugrundegehen in Wohnblöcken (sehr leicht vermeidbar; sehr hoher Schaden). Aktuelles Beispiel: Frau M. nach 22 Jahren Wohnenlärm, Odyssee, am Ende. MO 19.9.2022 etwa 16:15 Uhr wieder ein Türknall in Detonationsstärke, reisst sie aus Schlaf: Herzschmerzen, Atemnot Herzrasen, sehr schwindlig, muss sitzen bleiben Bett, orientieren.

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Die Lösung ist weder Tinyhouses (Landfläche fehlt) noch Verdichtung bisherigen Stils, sondern Edental (Verdichtung gemäss Naturgesetzen) = max. Oaseheileffekt.

Beobachter 21/2018 (12. Okt.) Leserbriefe:

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https://mymonk.de/wichtige-stille/

Siehe meinen Kommentar:

https://www.infosperber.ch/politik/schweiz/__trashed-276/

Wolfgang Reuss, Chur am 29.03.2021 um 23:49 Uhr

Bedenklich, wie in Greta-Zeiten an den physiologischen Bedürfnissen (siehe Naturgesetze, WHO) vorbeigeplant wird mit obsoleter Feriendorfanimation ähnlich Europapark.
Was benötigen Menschen? Zunächst sollte man erkennen: Es gibt sehr weit auseinanderliegende Lebensstile. Deshalb ist Differenzierung (geografische Trennung) nötig zwecks Wahlfreiheit: In der Natur gibt es keinen «Durchschnitt», sondern sehr unterschiedliche Substrate (Standorte), für jede Pflanze und jedes Tier das Richtige. Nur der Mensch kann kaum aussuchen beim Wohnen, überall treffe ich denselben Einheitsbrei.
Divergente Bedürfnisse:  1) Stille (in jeder Mieterumfrage ist Lärm indoor und outdoor zuoberst auf Sorgenliste; im Beobachter anno 2000 sagte die Mehrheit gemäss Umfrage, sie würde 200 bis 500 Franken pro Monat mehr Miete bezahlen für eine ruhige Wohnung) und reine Luft (insbesondere für Asthma COPD Long-Covid essenziell), Nichtraucherhaus Albisrieden beispielsweise. Waldbaden? Im Wald wohnen (gibt es im fortschrittlichen China bereits)!
https://turnaround-to-eden.webnode.com/                                                                                                                                          https://wohnenmusthave.webnode.com/                                                                                                                                              2) Lärmenthusiasten, die rund-um-die-Uhr Reize wünschen, Remmidemmi («Jede Bewegung ein Schlag» und «Nicht Reden, sondern Rufen, stundenlang» und «Der Lärm ist zum Verrücktwerden» ist in Mieter-Foren zu lesen) - auch sie sollen ihre Siedlung bekommen.
Das Zauberwort: Wahlfreiheit.

https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2022-01-01/albtraum-lenzerheide  

Roland Seifermann 04.01.2022 - 08:34 Uhr   -    In reply to by Paul Müller                                                                                      Von wegen Her Müller. Skier und Snowboard fahren Kreuz und Quer durch den Wald, stören das Wild ständig, Auto Stau bei Hin- und Rückfahrt. In den Bars auf der Piste Musik das man glatt ein Hörschaden bekommt, Nachtskifahren, Nachtschlitten, Nachwandern und so weiter, und dann der Sommer, Biker sausen durch den Wald über Wiesen und Wanderwege, alles frei für Action und Fun wo hat den das Wild und Erhol suchende Mensch überhaupt noch Ruhe? Auch im Sommer Verkehr bis zum Umfallen dazu werden alle Verkehrsregeln über Bord geworfen schneller als erlaubt, Parkieren wo man will und dann ja richtig nur zwei Mal Ballern im Jahr, nimmt man einem da wirklich den Letzten Spass? Ruhe das findet man höchstens noch in der Stadt!

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Susch (angeblich Stress-Fachklinik):

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2020-03-05/der-verkehr-in-susch-wird-zum-kantonalen-problem 

Wolfgang Reuss  05.03.2020 - 10:46 Uhr

«Seit 50 Jahren», schreibt die SO, will man in Susch bereits verkehrsleidend die Umfahrung. Das muss ein gesunder Ort sein.
Ich lese in GR immer nur: Umfahrung, Umfahrung, Umfahrung.
Quizfrage: Wer will endlich, überfällig, die Ursache (Autosucht) behandeln (im Therapiedorf Susch)?
Mein Vorschlag: Diese Täler sperren (bei Corona gehts auch, sagt Greta) für (den endlos wachsenden) Individual-Verkehr (zumindest Verbrennungsmotoren)! Einzig ÖV und Rollende Landstrasse (Bahnverlad der Benzin-/Diesel-Schwergewichte zu prohibitiven, kostendeckenden Preisen).
Neben dem Muzeum Magnet in Susch:
https://www.clinica-holistica.ch/ 
Headlines auf deren Homepage:
Zentrum für Stressfolgeerkrankungen
Burnout:
Wenn Stress krank macht
Schlafmedizin:
Gesunder Schlaf für eine bessere Regeneration
Mein Fazit: Unglaublich, unglaubwürdig, unglaubhaft:
Lärm und Abgase (gemäss WHO die grössten Stressoren).
Die «Stressklinik Holistica» (zu deutsch: Ganzheitlich) wirbt sogar selbst, guterreichbar am Verkehrsknotenpunkt von/in alle Welt zu liegen. Emissions- statt standesgemäss direkt an dem Kantonsstrassen-Highway, unweit von Railway, Baselgia catolica Susch sowie Baselgia evangelica reformada Susch (Kirchenglocken in Stereo), einem Sport- oder Tennisplatz etc. - ergo: Susch finde ich das inkompetente Gegenteil meines «Gesundheitstourismus auch für Einheimische - Vorbild für die Welt» oder direkt formuliert: meiner wahren Stressklinik. Früher gab es noch Sanatorien im Grünen mit Haupttherapeutikum Stille. Heute gibt es Akut-Kliniken mit Lärm around-the-clock sogar indoor.
https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2019-11-06/die-schmittener-warten-noch-lange-auf-eine-umfahrung 
Wolfgang Reuss
06.11.2019 - 18:11 Uhr
1. Auf das Wort Umfahrung bin ich inzwischen allergisch.
2. Sie können nicht alles umfahren, insbesondere das Krankenwesen und das Klima nicht.
3. Die Menschheit sollte zum Psychiater, Umfahrung nennt man dort Verdrängung, Ausweichverhalten, im vorliegenden Fall auch eine hochgradige Sucht, mit schweren Blechhaufen unentwegt Wege zu brettern. Meine Diagnose: Fatalletal.
Es sei hier wieder auf den Schweizer Professor Nordborg hingewiesen, der als einzige Rettung Konsumstreik (Tatbeweis des Klimastreiks) sieht. Gesundschrumpfen. Fasten. Unterlassen.
Wahrscheinlich müsste man dann aber andere Zeitungen als die Somedia lesen, wo beispielsweise am 6.11.2019 auf Seite 2 Patrick Kuoni die noch weitere Hyperaktivierung der brodelnden Wirtschaft anpreist: noch mehr Schlagerparaden, noch mehr Oktoberfest, Rambazamba, die Wirtschaft solle PROFITIEREN - ja, das ist ja das Problem weltweit: Die Wirtschaft profitiert uns zu Tode. Unersättlichkeit, ewiges Wachstum. Widernatürlich. Fragen Sie den Onkologen Ihres Vertrauens oder lesen Sie den Beipackzettel von Planet Erde.
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/polizeimeldungen/2019-09-28/jaeger-schiesst-bei-fussballplatz-waehrend-training-auf-hirschkuh 
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-01-03/ein-grosses-dankeschoen
 
"Schlaf ist die beste Erholung" und "Früher gab es Sanatorien im Grünen - Waldbaden, you remember? - Haupttherapeutikum: Stille"; auch die berühmte Burnout-Klinik Susch liegt vorbildlich im Verkehrsknotenpunkt und nahe der Kirchglocken), wobei ich das frappierenderweise nirgends in GR erfüllt sehe, obwohl man es super realisieren könnte, sprich: garantieren, gewährleisten, was in unserer angeblichen Dienstleistungs-Gesellschaft doch selbstverständlich sein sollte.
Wir Menschen sind auch Igel:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-10-28/so-seid-ihr-fuer-igel-eine-hilfe-und-keine-gefahr 
Wolfgang Reuss
28.10.2018 - 13:32 Uhr
SO schreibt:
"Das Laub, das am Boden liegt, nimmt jeder zusammen, da es im Garten oder rund ums Haus einfach stört." "Es sei ja klar, dass man so einen störenden Haufen daheim entfernen wolle."
NEIN, mich "stört" das Laub NICHT, es ist erwünscht/Natur/Lebensgrundlageteil!
SO:
"«Für Igel wird die Laubentfernung erst dann problematisch, wenn die Igelverstecke ohne Rücksicht zerstört werden», sagt er. Dabei verstecken sich die Tiere gerne dort, wo der Wind die Blätter aufhäuft und verkriechen sich in Laubhügel und ziehen sich dorthin zurück, um ihre Ruhe zu haben.
«Die grössten Gefahren für Igel im Herbst sind, wenn der Igel sich ein neues Plätzchen sucht, sich irgendwo wohlfühlt, niederlässt und nachher gestört wird und sich ganz gestresst wieder eine neue Behausung suchen muss.» Das koste den Igel unnötige Energie."
In dieser Situation sind Chronischkranke/Wehrlose, die in ihrer Mietwohnung nonstop lärmgeplagt werden, aber sogar ein Umzug "Russisches Roulette" ist, wie ein Internet-User treffend schrieb, der am neuen Ort sogar noch mehr Lärm erlebte.
SO:
"Am besten hilft man den Igeln, indem man schaut, dass sie eine gute Behausung haben."
Deswegen fordere ich Fraktionierung/Melioration: WOHNEN Ruhebedürftige und Lärmfanatiker NICHT am selben Ort.
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-10-24/biker 
"In der Natur gibt es keinen Durchschnitt, sondern sehr unterschiedliche Lebenssubstrate (Standorte), für jede Pflanze und jedes Tier das Richtige."
Wenn ich Werbung der "Burnoutklinik Susch" sehe oder wie heute (aus einer Arztpraxis) den Scuol Gesundheitszentrum Unterengadin CLINICACURATIVA-Prospekt "Integrative onkologische Rehabilitation" das Coverfoto unberührter Natur oder SO-Berichte über Behinderte "barrierefreies Bauen" (man Behinderung stets mit körperlicher Behinderung gleichsetzt), dann platze ich, ungesunderweise. Warum nur Vollfehler und Suboptimalismen am Laufmeter - damit die Krankenkosten und -leiden (!) noch mehr steigen?
MEINE Diagnose-Therapie:
1) Es gibt unzählige Leidende Stress/Lärm via Nerven/Psyche/Herzkreislauf etc. DA nützen keine faked "unberührte Landschaft"-Prospekte: Was diese Menschen essenziell benötigen ist STILLE beim Schlafen/Wohnen (indoor & outdoor). ZUFLUCHT/SCHUTZ wie SBB-Ruheabteile, Frauenhäuser. Früher gab es Sanatorien im Grünen, Haupttherapeutikum: RUHE!
...
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-08-10/waffenplatz-chur 
Letztlich muss jeder Mieter selbst wissen, ob er für den seine Gesundheit schädigenden Lärm auch noch die heutigen hohen Preise zahlen will, so wie in meinem "Wohn"quartier, wo das ganze Jahr (also inkl. Dezember/Januar) fast täglich Laubbläser lärmen/abgasen, wenn es nicht gerade Rasenmäher (Stabform oder Schiebevehikel oder Traktormäher) oder Kettensägen/Heckensägen sind. Gemäss meiner Einschätzung dürfte es auf dem Riesenareal kaum einen unberührten Quadratzentimeter geben (Igel und andere Tierli sowie die ziemlich aussterbenden Insekten werdens beweinen).
Das, was ich als neurotischen Irrsinn betrachte, dürfte erst dann zum Ladenhüter tendieren, wenn es endlich die überfällige WAHLmöglichkeit beim Wohnen gibt: dass ich in unserer angeblichen Demokratie WÄHLEN darf zwischen mich-zudröhnen-lassen-müssen - oder meine naturgesetzliche Ruhe haben zu dürfen.

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https://www.clinica-holistica.ch/downloads/presse/2021-2025/die-erste-burn-out-klinik-der-schweiz-waechst-weiter_suedostschweiz_buendner-zeitung_09.09.2021.pdf 

https://www.clinica-holistica.ch/infos-news/pressespiegel/presse 

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-09-09/die-erste-burn-out-klinik-der-schweiz-waechst-weiter     

Wolfgang Reuss 09.09.2021 - 12:39 Uhr

SO schreibt:
Die Klinik in Susch hat den Auftrag vom Kanton Graubünden für die Behandlung von Stressfolgeerkrankungen. Dazu gehören Depressionen, Angsterkrankungen, chronische Schmerzen, psychosomatische Erkrankungen und chronische Erschöpfungszustände. «Neu haben wir auch Long-Covid-Patienten mit Depressionen und körperlicher Erschöpfung», erzählt der Chefarzt.
Ich schreibe:
Dass diese Klinik "permanent ausgebucht" sei, dass "auf der anderen Strassenseite" der Hauptverkehrsachse im Verkehrsknotenpunkt für 6 Millionen ausgebaut wurde, dass nun diesseits strassenseits für weitere 2 Millionen Privatkundensuiten gebaut werden, was bedeutet das? Dass Patienten in der Schweiz zu unkritisch sind bzw. dass sie keine Alternative haben (keine Wahlmöglichkeit, so wie ich das beim Erst- und Zweit-Wohnen diagnostiziere)?
Meine Erfahrung ist, dass in der Schweiz - im Vergleich zu Europa, erst recht im Vergleich zu etwa Kanada - chronische Erschöpfung wie ME/CFS, Long-Covid, rückständig, falsch bis kontraproduktiv "behandelt" wird. Zudem finde ich eine "Stress"-Klinik (zumal eine "Holistica" alias "Ganzheitlich") an dieser lärmigen und abgasigen Location/Domizil eine Selbstdisqualifikation, wider die WHO, die feststellt, dass Luftverschmutzung und Stress primär durch Lärm die zwei Hauptgesundheitsgefahren unserer Ära sind.
Dass ausgerechnet der Kanton GR (nach etwa sechs Jahren der grossen Worte aber fehlenden Erfolge) aktuell einen Kraftakt im "Gesundheitstourismus" unternimmt, finde ich grotesk, weil:
1)
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2021-09-01/bundes-imfoffensiv...
https://www.suedostschweiz.ch/panorama/2015-06-08/center-da-sanda-engia...
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2020-03-05/der-verkehr-in-s...
2)
K-Tipp (8.Sept.2021) titelt «Spitäler sparen bei der Pflege - zulasten der Patienten» und schreibt: Pflegeexperten untersuchten die grössten 69 Schweizer Spitäler mit einer Notfallabteilung. (...) Auch der Trend über die Jahre 2016 bis 2018 wurde berücksichtigt. 17 Akutspitäler haben demnach zu wenig Pflegepersonal, eines davon:
Kantonsspital Graubünden.
Siehe meine Kommentare (betreffend KSC):
https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2021-07-30/bodenloses-praemien...
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2021-09-02/corona-impfung-ja-...
Ich fordere vom Kanton GR Gute Taten statt Millionen für Marketing-Seifenblasen (die mich nur aufregen, aber Aufregung ist ungesund).

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https://grheute.ch/2015/10/14/negativer-entscheid-fur-burnout-klinik-in-susch/ 

NEGATIVER ENTSCHEID FÜR BURNOUT-KLINIK IN SUSCH

14. Oktober 2015

Das Bundesverwaltungsgericht hat die Spitalliste Psychiatrie des Kantons Graubünden für die Clinica Holistica in Susch aufgehoben. Es heisst damit die Beschwerde des Kantons Zürich gut, dies entgegen dem Antrag des Bundesamtes für Gesundheit.

Im Oktober 2013 hat die Regierung der Clinica Holistica Engiadina in Susch auf der neuen Spitalliste Psychiatrie einen Leistungsauftrag für Stressfolgeerkrankungen ohne Beschränkung der Bettenzahl erteilt. Durch die Aufnahme der Suscher Burn-Out-Klinik auf die Bündner Spitalliste sah sich allerdings der Kanton Zürich in mehreren schützenswerten Interessen betroffen - als Folge reichte er Beschwerde beim Bundesverwaltungsgericht ein. Dieses hat der Beschwerde nun recht gegeben.

Das Bundesverwaltungsgericht begründet das Urteil damit, dass die vom Kanton Graubünden getätigten Bedarfsabklärungen nicht ausreichend waren. Kritisiert wurden die Planungsgrundlagen bezüglich der Patientenströme und betreffend Koordination mit anderen Kantonen sowie die Definition des Begriffs Stressfolgeerkrankungen.

Antrag des Bundesamtes für Gesundheit half nicht

Das Bundesverwaltungsgericht entschied in seinem Urteil entgegen dem Antrag des Bundesamtes für Gesundheit. Dieses hatte festgehalten, dass es keine schutzwürdigen Interessen des Kantons Zürich sehe, die die Beschwerdeerhebung gegen die Spitalliste des Kantons Graubünden legitimieren würden. Weiter hatte das Bundesamt für Gesundheit darauf hingewiesen, dass der Gesetzgeber bewusst den Wettbewerb unter den Spitälern gewollt habe. Der Gesetzgeber habe den Patienten mit der freien Spitalwahl die Möglichkeit geben wollen, sich im Sinne des Qualitätswettbewerbs auch in ausserkantonalen Spitälern und Kliniken behandeln zu lassen.

Damit gilt nun wieder die alte Spitalliste Psychiatrie. Auf der alten Spitalliste Psychiatrie ist die Klinik mit einem Leistungsauftrag für Stressfolgeerkrankungen mit gerade mal fünf Betten für Bündner Patienten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung aufgeführt.

30% Klinik-PatientInnen sind aus Zürich

30% der rund 400 Patienten jährlich kamen bisher aus dem Kanton Zürich. Schon zu einem früheren Zeitpunkt hatte man von Seiten der Burnout-Klinik gesagt, im Falle eines negativen Entscheids würde man auf Privatpatienten und Ausländer setzen, dem Geist der Klinik entspreche dies aber nicht. Bisher sind erst 5% der PatientInnen aus dem Ausland.

Das Urteil des Bundesverwaltungsgerichts stellt eine Novität dar, wurde doch erstmals einer Beschwerde eines Kantons gegen die Spitalliste eines anderen Kantons entsprochen. Gemäss einer Medienmitteilung wollen die Verantwortlichen des Kantons Graubünden nun das Urteil analysieren und danach die notwendigen Schritte angehen.

(Bild: Die erste Schweizer Burn-out-Klinik: Clinica Holistica Engiadina in Susch - Xenos/Wikipedia)

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Verdichtet Bauen und Megacities (Lärm/Sonic- und Mikrowellen, Luftverschmutzung/Feinstaub)

versus

Bedürfnis nach Abgeschiedenheit, einsamer Insel, WOHNEN IM WALD Biophilia-Effekt, Stille:

https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/parteien/id_89477046/streit-um-abschaffung-von-einfamilienhaeusern-das-sind-die-fakten.html

https://www.ginesta.ch/de/magazin/alle-wollen-jetzt-ein-haeuschen-auf-dem-land

https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2020-12-23/ferienwohnungen-in-der-schweiz-sind-aeusserst-beliebt

Wohnungen ausserhalb der grossen Skigebiete gefragt

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2020-03-05/der-verkehr-in-susch-wird-zum-kantonalen-problem             Dazu passt, dass die Kunden laut E-Domizil diese Saison häufiger Ferienwohnungen und -häuser abseits des Trubels mieten wollen. Auch Alphütten und Maiensässe im voralpinen Raum und Objekte in der Natur - sogenannte Hideaways - seien derzeit äusserst beliebt. Solche Häuser werden laut der Mitteilung sonst im Sommer besser vermietet.


https://www.youtube.com/watch?v=SxoFGxyTKZY#t=33m22s

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1) Synthese:

https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2019-11-06/die-schmittener-warten-noch-lange-auf-eine-umfahrung

https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-06-17/umfahrung-sta-maria

https://www.suedostschweiz.ch/politik/2019-11-24/die-windraeder-sollen-sich-nicht-drehen

Wolfgang Reuss 24.11.2019 - 12:54 Uhr

Die Naturgesetze sind konsequent, wenn auch zwischen Ursache und Wirkung ein ziemlicher Zeitraum liegen kann, was offenbar die meisten Menschen dazu verleitet, das Ganze nicht kapieren zu wollen. So ists auch im Krankenwesen, wo mit Riesenaufwand auf Kuration bzw. Palliation (meist plusminus eh irreversibel) statt mit minimalem Aufwand auf Vorbeugung gesetzt wird.
Wie in der Gesundheit, Medizin, können Sie bei der Umwelt (Mitwelt), Energie, Verkehr etc. so lange weiter falsch handeln, bis die Reparatur noch viel aufwendiger wird bzw. sogar der point of no return überfahren wurde.
Es sei an die aktuellen SO-Leserbriefe zu Schmitten (von Alt-Gemeindepräsident Otto Brazerol, 18.11.2019, in drastischen Worten) und zu Sta. Maria (23.11.2019, offenbar ausgerechnet von Exponenten der Autopartei SVP, «deren Geduld sich nun definitiv dem Ende zuneigt», da sie befürchten, «im Durchgangsverkehr wortwörtlich zu ersticken») hingewiesen.
Nun Leute, die Lösung referiere ich seit Jahren. Hier halt nochmal:
Verursacherprinzip? Statt dass das gelten tuen täte, sehe ich das Gegenteil: Diejenigen, die am meisten die Umwelt zerstören, verdienen am meisten und wohnen dafür an den unversehrtesten Örtlichkeiten (Locations, Residenzen), oft mit mehreren Offroadern, SUVs etc. in ihrer Garage. Oder anders formuliert: Wer kein Auto hat, praktisch keinen Strom verbraucht, keinen Lärm verursacht, soll naturnah wohnen dürfen; wer das andere Extrem lebt, soll auch an Strassen/Windrädern/AKWs und bei Remmidemmi-Nachbarn wohnen.
Fraktionierung/Melioration. Das würde das bisher kopfstehende Anreizsystem richtigstellen - dann hätten wir das Verursacherprinzip, das heute lediglich angeblich gilt (in einer Ära, wo zunehmend Marketing-Neusprech die Realität ersetzt).

Martin Jäger 24.11.2019 - 16:18 Uhr                                                                                                                                                                                Nicht ganz einfach kommentiert und vermutlich weit am Ziel vorbei!                                                                                                                        Etwas mehr Bodenständigkeit täte Ihnen gut!

Wolfgang Reuss 25.11.2019 - 11:30 Uhr

Jäger Martin, der Schweizer Professor Nordborg und der Club of Rome sehen die einzige Rettung im Konsumstreik (Tatbeweis der Klimastreiks; Verzicht zugunsten Gewinn an Wesentlichem), was ich im Volk aber leider vor allem sehe ist Denkstreik.

Verdichtetes Bauen (Massenmenschhaltung) würde voraussetzen verdichtete Regeln-Durchsetzung (physiologische/naturgesetzliche Erfordernisse, primär Stille und Reinluft): 

WAHLFREIHEIT:   Trennung/Differenzierung/Fraktionierung/Melioration (wie in der Natur: für jede Pflanze/Lebewesen der individuell geeignete Ort/Nische):  Stille wohnen hier, Lärmende wohnen dort; das gilt für alles dito (KEIN Einheitsbrei wie heute). Es darf nicht sein, dass Dauer(kopf)schmerzen- bzw. Herz/Kreislauf-Chronischkranke durch ständiges (obwohl gesetzlich verboten) Türenknallen (teils in Detonations-Erschütterungs-Lautstärke) oder Atemwegsgeschädigte (Asthma COPD Long-Covid) rund-um-die-Uhr via Passivrauchen (in ihrer "letzten Zuflucht, My Home Is My Castle", in ihrer Wohnung) geschädigt werden, während in Öffentlichen Gebäuden Rauchverbot gilt, sowie IN und UM Schulen und Kindergärten (Schilder: SUCHTMITTELFREIE ZONE).

Dass ich Outdoor eine Ödnis/"Kriegsgebiet" vorfinde (Laubbläser das GANZE Jahr bei uns), ich nicht wüsste wohin als Vogel, Insekt, Blindschleiche, Igel, Frosch/Kröte etc. (denn ich finde manchmal verirrte Tiere, weiss aber nicht, wohin bringen, es gibt keine Wahlmöglichkeit, überall Denaturierung, "verbrannte Erde"), auch ich als Mensch leide hier - wozu?

Wolfgang Reuss   19.11.2020 - 00:22 Uhr

Corona, Artensterben, Klimaschäden & Co. machen auch vor Ihrem "besten Pferd im Stall" nicht halt.
Deshalb finde ich, wären auch die Bergbahnen gut beraten, möglichst weit in die Zukunft gerichtet zu handeln bzw. anderen voraus zu sein. Mein Tipp: Investieren Sie in Gesundheit (Elemente wie Stille, reine Luft und Wasser, vergleiche auch Edental-Projekt https://turnaround-to-eden.webnode.com/ , denn analog dem Artensterben werden auch Menschen immer kränker, gibt es einerseits weltweit den fatalen Trend zu Megacities, andererseits den zunehmenden Wunsch Back To Nature (beispielsweise in Youtube feststellbar), wobei es aber halt einfach NICHT geht, dass nun jeder eine romantische Blockhütte im Wald mit Holzfeuerung bewohnt (sei es in Schweden, Kanada, Alaska oder der Schweiz), die Kunst

ist hier die Synthese: Naturreservenbewahrung und doch maximal natürlich, gesund leben, wohnen dürfen "verdichtet": ORDNUNG:    https://wohnengesundheit.webnode.com/   

Essential, Must-have: Gesundheit, ohne die alles nichts ist. Vergleiche das bereits heute enorme Marktvolumen, Tendenz deutlich steigend (deswegen jammert man ja über Krankenwesenkostenexplosion und Pflegenotstand), kein Wunder beim bisherigem Lebensstil, den es zu gesunden gilt. "Es gibt viel zu tun, packen wirs an" - war der Slogan von Exxon, leider für den falschen Zweck (Erdöl-Förderung). Seien Sie von den Bergbahnen Surses doch die Ersten, der Early Bird - für den richtigen Zweck. Gesundheits-, Lebensgrundlagen-Förderung.

Siehe auch meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2020-11-18/der-traum-von-mehr-platz-in-den-eigenen-vier-waenden

Minimalismus in der Architektur (Bayrischer Rundfunk):

Patrick Gartmann, Chur:

Geeli Mitti - downtoearth.org.in (Green Living):

POW (Protect Our Winters): House built with Earth and Reclaimed Materials:

POW (Protect Our Winters): Turn of Mind:

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2020-03-05/der-verkehr-in-susch-wird-zum-kantonalen-problem

Wolfgang Reuss   05.03.2020 - 10:46 Uhr

«Seit 50 Jahren», schreibt die SO, will man in Susch bereits verkehrsleidend die Umfahrung. Das muss ein gesunder Ort sein.
Ich lese in GR immer nur: Umfahrung, Umfahrung, Umfahrung.
Quizfrage: Wer will endlich, überfällig, die Ursache (Autosucht) behandeln (im Therapiedorf Susch)?
Mein Vorschlag: Diese Täler sperren (bei Corona gehts auch, sagt Greta) für (den endlos wachsenden) Individual-Verkehr (zumindest Verbrennungsmotoren)! Einzig ÖV und Rollende Landstrasse (Bahnverlad der Benzin-/Diesel-Schwergewichte zu prohibitiven, kostendeckenden Preisen).
Neben dem Muzeum Magnet in Susch:
https://www.clinica-holistica.ch/
Headlines auf deren Homepage:
Zentrum für Stressfolgeerkrankungen
Burnout:
Wenn Stress krank macht
Schlafmedizin:
Gesunder Schlaf für eine bessere Regeneration
Mein Fazit: Unglaublich, unglaubwürdig, unglaubhaft:
Lärm und Abgase (gemäss WHO die grössten Stressoren).
Die «Stressklinik Holistica» (zu deutsch: Ganzheitlich) wirbt sogar selbst, guterreichbar am Verkehrsknotenpunkt von/in alle Welt zu liegen. Emissions- statt standesgemäss direkt an dem Kantonsstrassen-Highway, unweit von Railway, Baselgia catolica Susch sowie Baselgia evangelica reformada Susch (Kirchenglocken in Stereo), einem Sport- oder Tennisplatz etc. - ergo: Susch finde ich das inkompetente Gegenteil meines «Gesundheitstourismus auch für Einheimische - Vorbild für die Welt» oder direkt formuliert: meiner wahren Stressklinik. Früher gab es noch Sanatorien im Grünen mit Haupttherapeutikum Stille. Heute gibt es Akut-Kliniken mit Lärm around-the-clock sogar indoor.
https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2019-11-06/die-schmittener-warten-noch-lange-auf-eine-umfahrung             Wolfgang Reuss   06.11.2019 - 18:11 Uhr
1. Auf das Wort Umfahrung bin ich inzwischen allergisch.
2. Sie können nicht alles umfahren, insbesondere das Krankenwesen und das Klima nicht.
3. Die Menschheit sollte zum Psychiater, Umfahrung nennt man dort Verdrängung, Ausweichverhalten, im vorliegenden Fall auch eine hochgradige Sucht, mit schweren Blechhaufen unentwegt Wege zu brettern. Meine Diagnose: Fatalletal.
Es sei hier wieder auf den Schweizer Professor Nordborg hingewiesen, der als einzige Rettung Konsumstreik (Tatbeweis des Klimastreiks) sieht. Gesundschrumpfen. Fasten. Unterlassen.
Wahrscheinlich müsste man dann aber andere Zeitungen als die Somedia lesen, wo beispielsweise am 6.11.2019 auf Seite 2 Patrick Kuoni die noch weitere Hyperaktivierung der brodelnden Wirtschaft anpreist: noch mehr Schlagerparaden, noch mehr Oktoberfest, Rambazamba, die Wirtschaft solle PROFITIEREN - ja, das ist ja das Problem weltweit: Die Wirtschaft profitiert uns zu Tode. Unersättlichkeit, ewiges Wachstum. Widernatürlich. Fragen Sie den Onkologen Ihres Vertrauens oder lesen Sie den Beipackzettel von Planet Erde.
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/polizeimeldungen/2019-09-28/jaeger-schies...
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2020-01-03/ein-grosses-dankes...
"Schlaf ist die beste Erholung" und "Früher gab es Sanatorien im Grünen - Waldbaden, you remember? - Haupttherapeutikum: Stille"; auch die berühmte Burnout-Klinik Susch liegt vorbildlich im Verkehrsknotenpunkt und nahe der Kirchglocken), wobei ich das frappierenderweise nirgends in GR erfüllt sehe, obwohl man es super realisieren könnte, sprich: garantieren, gewährleisten, was in unserer angeblichen Dienstleistungs-Gesellschaft doch selbstverständlich sein sollte.
Wir Menschen sind auch Igel:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-10-28/so-seid-ihr-fuer...
Wolfgang Reuss
28.10.2018 - 13:32 Uhr
SO schreibt:
"Das Laub, das am Boden liegt, nimmt jeder zusammen, da es im Garten oder rund ums Haus einfach stört." "Es sei ja klar, dass man so einen störenden Haufen daheim entfernen wolle."
NEIN, mich "stört" das Laub NICHT, es ist erwünscht/Natur/Lebensgrundlageteil!
SO:
"«Für Igel wird die Laubentfernung erst dann problematisch, wenn die Igelverstecke ohne Rücksicht zerstört werden», sagt er. Dabei verstecken sich die Tiere gerne dort, wo der Wind die Blätter aufhäuft und verkriechen sich in Laubhügel und ziehen sich dorthin zurück, um ihre Ruhe zu haben.
«Die grössten Gefahren für Igel im Herbst sind, wenn der Igel sich ein neues Plätzchen sucht, sich irgendwo wohlfühlt, niederlässt und nachher gestört wird und sich ganz gestresst wieder eine neue Behausung suchen muss.» Das koste den Igel unnötige Energie."
In dieser Situation sind Chronischkranke/Wehrlose, die in ihrer Mietwohnung nonstop lärmgeplagt werden, aber sogar ein Umzug "Russisches Roulette" ist, wie ein Internet-User treffend schrieb, der am neuen Ort sogar noch mehr Lärm erlebte.
SO:
"Am besten hilft man den Igeln, indem man schaut, dass sie eine gute Behausung haben."
Deswegen fordere ich Fraktionierung/Melioration: WOHNEN Ruhebedürftige und Lärmfanatiker NICHT am selben Ort.
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-10-24/biker
"In der Natur gibt es keinen Durchschnitt, sondern sehr unterschiedliche Lebenssubstrate (Standorte), für jede Pflanze und jedes Tier das Richtige."
Wenn ich Werbung der "Burnoutklinik Susch" sehe oder wie heute (aus einer Arztpraxis) den Scuol Gesundheitszentrum Unterengadin CLINICACURATIVA-Prospekt "Integrative onkologische Rehabilitation" das Coverfoto unberührter Natur oder SO-Berichte über Behinderte "barrierefreies Bauen" (man Behinderung stets mit körperlicher Behinderung gleichsetzt), dann platze ich, ungesunderweise. Warum nur Vollfehler und Suboptimalismen am Laufmeter - damit die Krankenkosten und -leiden (!) noch mehr steigen?
MEINE Diagnose-Therapie:
1) Es gibt unzählige Leidende Stress/Lärm via Nerven/Psyche/Herzkreislauf etc. DA nützen keine faked "unberührte Landschaft"-Prospekte: Was diese Menschen essenziell benötigen ist STILLE beim Schlafen/Wohnen (indoor & outdoor). ZUFLUCHT/SCHUTZ wie SBB-Ruheabteile, Frauenhäuser. Früher gab es Sanatorien im Grünen, Haupttherapeutikum: RUHE!
...
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-08-10/waffenplatz-chur 
Letztlich muss jeder Mieter selbst wissen, ob er für den seine Gesundheit schädigenden Lärm auch noch die heutigen hohen Preise zahlen will, so wie in meinem "Wohn"quartier, wo das ganze Jahr (also inkl. Dezember/Januar) fast täglich Laubbläser lärmen/abgasen, wenn es nicht gerade Rasenmäher (Stabform oder Schiebevehikel oder Traktormäher) oder Kettensägen/Heckensägen sind. Gemäss meiner Einschätzung dürfte es auf dem Riesenareal kaum einen unberührten Quadratzentimeter geben (Igel und andere Tierli sowie die ziemlich aussterbenden Insekten werdens beweinen).
Das, was ich als neurotischen Irrsinn betrachte, dürfte erst dann zum Ladenhüter tendieren, wenn es endlich die überfällige WAHLmöglichkeit beim Wohnen gibt: dass ich in unserer angeblichen Demokratie WÄHLEN darf zwischen mich-zudröhnen-lassen-müssen - oder meine naturgesetzliche Ruhe haben zu dürfen.

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2) Verursacherprinzip:

Kopfstehendes heutiges Anreizsystem: Wer heute STILLE und REINE LUFT (Verzicht auf Auto, Laubbläser, Rasenmäher, Türenknallen etc.) GIBT, BEKOMMT nicht dasselbe sondern das Gegenteil: Lärm und Abgase. Es gibt keine Belohnung für ökologisches, nachhaltiges Verhalten, keine WAHLMÖGLICHKEIT Wohnen.

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https://www.suedostschweiz.ch/politik/2019-11-24/die-windraeder-sollen-sich-nicht-drehen

Wolfgang Reuss   24.11.2019 - 12:54 Uhr

Die Naturgesetze sind konsequent, wenn auch zwischen Ursache und Wirkung ein ziemlicher Zeitraum liegen kann, was offenbar die meisten Menschen dazu verleitet, das Ganze nicht kapieren zu wollen. So ists auch im Krankenwesen, wo mit Riesenaufwand auf Kuration bzw. Palliation (meist plusminus eh irreversibel) statt mit minimalem Aufwand auf Vorbeugung gesetzt wird.
Wie in der Gesundheit, Medizin, können Sie bei der Umwelt (Mitwelt), Energie, Verkehr etc. so lange weiter falsch handeln, bis die Reparatur noch viel aufwendiger wird bzw. sogar der point of no return überfahren wurde.
Es sei an die aktuellen SO-Leserbriefe zu Schmitten (von Alt-Gemeindepräsident Otto Brazerol, 18.11.2019, in drastischen Worten) und zu Sta. Maria (23.11.2019, offenbar ausgerechnet von Exponenten der Autopartei SVP, «deren Geduld sich nun definitiv dem Ende zuneigt», da sie befürchten, «im Durchgangsverkehr wortwörtlich zu ersticken») hingewiesen.
Nun Leute, die Lösung referiere ich seit Jahren. Hier halt nochmal:
Verursacherprinzip? Statt dass das gelten tuen täte, sehe ich das Gegenteil: Diejenigen, die am meisten die Umwelt zerstören, verdienen am meisten und wohnen dafür an den unversehrtesten Örtlichkeiten (Locations, Residenzen), oft mit mehreren Offroadern, SUVs etc. in ihrer Garage. Oder anders formuliert: Wer kein Auto hat, praktisch keinen Strom verbraucht, keinen Lärm verursacht, soll naturnah wohnen dürfen; wer das andere Extrem lebt, soll auch an Strassen/Windrädern/AKWs und bei Remmidemmi-Nachbarn wohnen.
Fraktionierung/Melioration. Das würde das bisher kopfstehende Anreizsystem richtigstellen - dann hätten wir das Verursacherprinzip, das heute lediglich angeblich gilt (in einer Ära, wo zunehmend Marketing-Neusprech die Realität ersetzt).

Antworten

Martin Jäger, 24.11.2019 - 16:18 Uhr

In reply to by

Nicht ganz einfach kommentiert und vermutlich weit am Ziel vorbei!
Etwas mehr Bodenständigkeit täte Ihnen gut!

Wolfgang Reuss   25.11.2019 - 11:30 Uhr

In reply to by

Jäger Martin, der Schweizer Professor Nordborg und der Club of Rome sehen die einzige Rettung im Konsumstreik (Tatbeweis der Klimastreiks; Verzicht zugunsten Gewinn an Wesentlichem), was ich im Volk aber leider vor allem sehe ist Denkstreik.

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https://www.suedostschweiz.ch/wohnen/2020-01-31/bei-umbauten-aspekte-des-hindernisfreien-bauens-bedenken

Wolfgang Reuss

31.01.2020 - 16:31 Uhr

Liebes Publikum,
der Autor dieses Artikels (Urs Mugwyler, Fachstelle Hindernisfreies Bauen der Pro Infirmis Graubünden, berät Bauherren und Planer in der Planung und Umsetzung von konkreten Bauvorhaben) sollte zur Kenntnis nehmen bzw. ernst nehmen, was ich seit Jahren schreibe (und womit ich vor Jahren bereits bei Pro Infirmis Chur vorstellig wurde, zuerst ignoriert, und nachdem ich beim Hauptsitz in Zürich mich darüber beschwerte, mit einem nichtssagenden Rat seitens Chur abgespiesen):
In Medien, bei Behörden und "sozialen" Institutionen sehe ich Behinderung mit Rollstuhl (barrierefreies Bauen) gleichgesetzt. Jedoch ich finde, dass wohl die Mehrheit der Behinderten bzw. Chronischkranken besteht via Stress (chronische Erschöpfung, Dauer(kopf)schmerzen, Herz/Kreislauf, psychische Traumen etc.), für die das noch grosse bis existenzielle Hindernis in ihrer Wohnung der (Abrupt-)Lärm indoor und outdoor (Beispiele: Türenknallen, Hundegebell, Laubbläser ganzjährig etc.) darstellt.
Ich finde, diese Menschen werden so diskriminiert, nicht inkludiert (im Stich gelassen).
Für diese Menschen müsste man bauen (Bedienungsanleitung und Quellenangaben bei mir gratis erhältlich bzw. siehe meine Kommentare hierzu seit Jahren)!
Dass man aber findet, dieses den eh Leidenden von Dritten aufgebürdete Problem sollten die nicht selten extrem Geschwächten selbst lösen, widerspiegelt bloss die Eiseskälte heutiger Marketingheissluft. So erlebe ich es im Reallife.

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(zu folgendem Link: SP-Grossrätin Julia Müller enttäuschte mich, ich werde sie nie mehr wählen)

https://www.suedostschweiz.ch/politik/2018-12-07/regierung-muss-ueber-die-buecher

Meine Bitte an SP um INKLUSION der "häuslichen Gewalt durch Lärm" in diese SP-Vorstösse an die Regierung.

Ich bin, intensiviert seit Monaten, seit Jahren bekümmert: eine chronischkranke Patientin (Dauerschmerzen, Hirnschlag, Herzkreislauf etc.), Arztattest "Schutz vor insbesondere Abruptlärm" (Knalle) benötigt, wird durch Nachbarschaftslärm teils unglaublicher Art, ich sage es direkt, sukzessive umgebracht.

30.09.2018 - 17:56 Uhr

Still, still, still, weils Kindlein Schlafen will:

Die Alten Chinesen töteten durch Lärm, die USA dito bzw. foltern durch Lärm (z.B. Noriega und Guantanamo), das Bundesamt schreibt "Lärm macht krank, Gewöhnung nicht möglich", die WHO bezeichnet Lärm hinter Luftverschmutzung als grösste Umweltgefahr. Der berühmte Arzt Cooper beschreibt, wie eine Patientin Spital Notaufnahme durch Mitanhörenmüssen einer Herzreanimation neben ihr (hinter Vorhang), stirbt.

Die NZZ nennt es Akustische Gewalt

https://www.nzz.ch/article9QSK7-1.285167

DIE ZEIT "Folter unserer Zeit"

https://www.zeit.de/1967/05/folter-unserer-zeit-laerm

DIE WELT: Jedes Jahr 10 Millionen Europäer umziehen wegen lauter Nachbarn (hohe Dunkelziffer Geschädigter Nichtumziehender)

https://www.welt.de/wissenschaft/article1903619/Laute-Nachbarn-treiben-viele-Europaeer-zum-Umzug.html

SCHPARZ 2017 zitiert mich: "Auch Gesunde schädigt der Lärm, was aber sollen Chronischkranke tun?"

https://www.imgbox.de/users/public/images/DC8Z4HlzDE.jpg

https://www.beobachter.ch/larm-zu-viel-krach-wohin-man-hort-0

Zitat: An einer schweren Herzkrankheit leidet der Rentner Hans G. Das Fenster seines Schlafzimmers öffnet sich gegen den Parkplatz eines Restaurants. Immer wieder reissen ihn Gespräche, Gelächter oder knallende Autotüren aus dem Schlaf. Für die Ärzte ist klar: Ausgelöst wurde die Krankheit durch die «lärmbedingten dauernden Schlafstörungen».

Siehe meine Kommentare:

https://www.suedostschweiz.ch/politik/2018-12-06/mehr-ruhe-fuer-rothenbrunnen-und-felsberg

https://www.suedostschweiz.ch/ereignisse/2018-11-28/quietschende-zuege-am-bahnhof-davos-platz-sind-zumutbar

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-12-03/eigenstaendiges-wohnen-ist-keine-selbstverstaendlichkeit

https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2018-12-05/im-raum-landquart-wird-in-die-gesundheit-investiert

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2018-11-24/fuer-raucher-wird-es-jetzt-richtig-eng

Buch: Ein Mann bietet einem Bauern eine Wette an, er werde sein fettestes Schaf innert zwei Wochen brandmager kriegen, ohne das Futter zu ändern. Der Bauer ist einverstanden. Der Mann bindet in der Nähe des Schafs einen aggressiven Dauerbeller an und gewinnt die Wette.
"Mensch als Unterhund?" - Mieterzeitung M+W (September 6/2013):

https://www.imgbox.de/users/public/images/Z9bSuQCNa9.JPG

Lärmwirkungs-Beleg:

https://www.youtube.com/watch?v=2iOqIEomiRc

https://www.beobachter.ch/foren/questions/14834/nachbarn-treiben-mich-in-den-wahnsinn.html

https://www.20min.ch/finance/news/story/-Bekomme-es-mit--wenn-Nachbar-auf-dem-WC-ist--29361035

Mein Hinweis: Polizei IST zuständig:

https://www.20min.ch/schweiz/basel/story/-Meine-Glaeser-klirrten--aber-die-Polizei-kam-nicht--25109697

Lärmopfer fühlen sich meist verloren, keiner löst das Problem. Sogar Gesunde können nur die Wenigsten die Kosten und Mühsal bis vor Bundesgericht stemmen (Beispiele Bolgenplaza, Brigels; zudem dauert das oft x-Jahre weiteren Leidens, die Beobachter-Titelstory "Justiz" nannte als Beispiel einen Mann, der 25 Jahre Juramühlen durchlief, Recht bekam, durch das Ganze ein körperlich/seelisches Wrack wurde: Pyrrhussieg - Operation gelungen, Patient gestorben).

Verbot Laubbläser und Rasenmäher:

https://www.aargauerzeitung.ch/leben/leben/verzichten-fuer-eine-bessere-welt-dieser-oekonom-erklaert-warum-das-nicht-furchtbar-ist-133844351

Bitte unterstützen Sie meine Lösung: WOHNEN Fraktionierung/Melioration (würde wohl nicht mal mehr kosten): mutmasslich Weltpremiere.

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Mother Teresa:
"See how nature - trees, flowers, grass - grows in silence?
See the stars, the moon, and the sun, how they move in silence?
We need silence to be able to touch souls."

https://www.suedostschweiz.ch/kultur-musik/2018-09-29/die-schlagerparade-2018-im-livestream

Wolfgang Reuss

30.09.2018 - 17:56 Uhr

Was am Samstag passierte in der Quaderstrasse, macht mich furchtbar unglücklich.
Am 15.6.2018 meldete die SO, dass die Quaderstrasse 2018 NICHT wie 2017 betroffen sein wird.
https://www.suedostschweiz.ch/kultur-musik/2018-06-15/die-churer-schlagerparade-zieht-weg

Am 29.9.2018 Quaderstrasse (zwischen Kreisel und Alexanderplatz, plötzlich als "Aufstellungszone" bezeichnet):
Um 10 Uhr steht ein Hossamobil dort mit dauerlaufendem Motor, der Chauffeur sagt mir, das müsse so sein, er habe vergessen die Batterie aufzuladen.
12:45 Uhr (oder 11:45? ich muss nachfragen) bis 14:30 Uhr: Infernalischer Schall - Musik aus verschiedenen Quellen durcheinander und einer brüllt nonstop ins Mikrofon - in einer Hyperlautstärke, dass eine Mieterin in den Luftschutzkeller flüchten wollte (sogar im WC seien die Erschütterungen nicht auszuhalten) und eine weitere Mieterin bezeugte, das sei wesentlich lauter als der Fasnachtsumzug. Beide Frauen haben seit Tagen Kopfschmerzen - und ich frage online seit Jahren, was der Staat zum Schutz dieser Opfer und Chronischkranken tut. Ohne Antwort!
Die ältere Dame, seit Jahren lärmgeplagt, sagte mir, so etwas habe sie noch nie erlebt, der Fasnachtsumzug sei leise im Vergleich dazu. Sie habe nur noch Bässe und Geschreie gehört, keine Musik und vom Ins-Mikrofon-Brüllenden kein Wort verstanden.
Diejenigen, die das erlauben (Stadtrat etc.), müssen das NICHT erleben, aber unschuldigen chronischkranken Anwohnern zwingt man das auf.
Meine Diagnose: ZU laut. Beim Schlittschuhschaulaufen Quaderwiese, wo man in der Quaderstrasse bei geschlossenen Fenstern jedes Wort verstand, wie laut war das dann erst für die Kinder im Freien ("vorussä") unmittelbar bei den Lautsprechern bzw. hätte nicht ein Bruchteil der Dezibel gereicht, damit diese Kinder - die Zielgruppe der Beschallung - die Lautsprecherdurchsagen verstanden hätten, und was denken sich eigentlich die Eltern punkto diese jugendlichen Hörgeräte- und Tinnitusanwärter?
Jedoch zurück zum zweiten Lärm-Schädigungsfaktor: Stresshormone. Die Schweizerische Herzstiftung "Aktiv gegen Herzkrankheiten und Hirnschlag" titelt (August 2018): "Lärm schadet dem Herzen".
Für die WHO sind diese Schadfaktoren neben Luftverschmutzung die grössten Gesundheitsbedrohungen dieses Jahrhunderts.
Siehe meine Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2018-06-03/kerenzerbergrennen-und-tanzverbot

https://www.suedostschweiz.ch/polizeimeldungen/2018-09-28/aufheulende-motoren-stadtpolizei-macht-weiter-ernst

Was hat Deutscher Schlager mit diesem unsäglichen Schreihals am Mikrofon zu tun? Warum schreiten die dem Wohle der Stadtbewohner "eigentlich" Verpflichteten nicht ein gegen diese unnötigen Lärmexzesse?

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https://www.suedostschweiz.ch/kultur-musik/2018-09-30/so-wurde-am-samstagabend-geschlagert

Wolfgang Reuss   30.09.2018 - 18:18 Uhr

Leute, wenn ich das Foto mit diesen Ulknudeln sehe, wird mir mulmig.
Es waren wohl einige dieser Sorte, die Samstag Nacht auf dem Balkon (wieder mal) radauten, so dass die Stadtpolizei Chur einschreiten musste, was gar nicht so einfach war, denn das polizeiliche Läuten und Klopfen an der Wohnungstür hörten diese Hyperaktiven vor lauter Eigenlärmproduktion nicht, erst als ein Polizist wieder runter ging und von der Strasse aus hochrief, sie sollten die Tür öffnen, dürften sie - sehr verzögert - aus ihrer Rambazambablase zu Bewusstsein gekommen zu sein. Allerdings nur, bis die Polizei, die etwa 25 Minuten für diesen Einsatz hier war, wieder abfuhr. Kurz danach radaute die Blase durchs Treppenhaus zu ihren "Brüdern und Schwestern im 'Geiste' im 1. Stock", wo die Wohnungstür nachts zum x-ten Male geknallt wurde. Auf meinem Weg hinter denen her, Pssssst! bedeutend, kam ich bei einer langjährigen Mieterin vorbei, die im Nachthemd in ihrer Wohnungstür stand und denen hinterhersprach: "Wann gibts endlich Ruhe?" Leider eine müssige Frage bei gewissen unbelehrbaren Dezibelisten, das ist meine Erfahrung.

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https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2017-11-06/der-gesundheitstourismus-ist-unsere-staerke

Wolfgang Reuss
06.11.2017 - 13:05 Uhr
SO titelt (über Graubünden):
«Der Gesundheitstourismus ist unsere Stärke»,
während ich dezidiert das Gegenteil diagnostiziere!
Siehe Kommentare:
https://www.suedostschweiz.ch/panorama/2015-06-08/center-da-sanda-engiadina-bassa-wirft-senior-aus-dem-pflegeheim

https://www.suedostschweiz.ch/politik/2017-10-30/chur-will-senioren-das-leben-erleichtern

Ich erlebe im Alltag seit Jahren das krasse Gegenteil der "Hochglanzprospekte"-Marketing-Parallelwelt, betreffend so ziemlich alles in GR, insbesondere die PDGR, und Autor Martin Leidenfrost schreibt (SO 4.Nov.2017): "Ich ahne nicht, dass ein ganzer Tisch von Zuhörern in der Burn-out-Klinik arbeitet, bei den «Mördern» in Susch. Jemand kann sich die Bemerkung nicht verkneifen: «Man weiss bei denen oft nicht recht, wer die Patienten und wer die Psychiater sind.», und mich zitiert der Schparz 2017: "Es ist nicht alles schlecht in GR, aber was schlecht ist, möchte ich heilen" und "Auch Gesunde schädigt der Lärm, was aber sollen Chronischkranke tun?"
Gegen diese Heuchelei und Unrecht anzukämpfen werde ich nicht müde werden - oder doch, weil ich auch nur ein kleines Menschlein bin, in Erinnerung an meinen Leserbrief im K-Tipp (10/2014): «Auf Grabsteinen steht: 'Ruhe in Frieden'. Warum nicht bereits zu Lebzeiten?»
Ja, muss man erst tot sein, damit man seine Ruhe (physiologisches Erfordernis) hat?

Physiologisches Erfordernis, Jungbrunnen, Lebenselixier  -  Schlaf

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SCHPARZ 2017 zitiert mich, wobei er jeweils ein Wort durch das Wort Schparz ersetzte:

https://www.beobachter.ch/larm-zu-viel-krach-wohin-man-hort-0

Lärm: Zu viel Krach, wohin man hört

Zwei Drittel der Bevölkerung fühlen sich durch Lärm gestört. Das zeigt eine neue Studie. Die Belastung wird aber noch zunehmen - jetzt regt sich Widerstand.

Veröffentlicht am 09.10.2000

Wenn sich Jürg Fässler abends zur Ruhe legt, wird es nie still. Ein Pfeifen im linken Ohr stört den Schlaf. «Wie 1000 Grillen im Kopf», sagt der Chemiker. Jürg Fässler ist ein «Dezibel-opfer». Mit Gehörschutz ausgerüstet, sah er sich 1997 die Zürcher Street-Parade an. Die Musik war sehr laut. Das leichte Pfeifen nach dem Fest beunruhigte ihn vorerst nicht, doch plötzlich war er extrem geräuschempfindlich. Diagnose: Gehörschaden - bis heute nicht behandelbar.

An einer schweren Herzkrankheit leidet der Rentner Hans G. Das Fenster seines Schlafzimmers öffnet sich gegen den Parkplatz eines Restaurants. Immer wieder reissen ihn Gespräche, Gelächter oder knallende Autotüren aus dem Schlaf. Für die Ärzte ist klar: Ausgelöst wurde die Krankheit durch die «lärmbedingten dauernden Schlafstörungen».

Immer grösseres Umweltproblem

Die beiden Männer sind offensichtliche Lärmopfer. Noch weiter verbreitet aber ist das stille Leiden. Das zeigt eine neue Analyse. «64 Prozent der Schweizer fühlen sich an einem oder mehreren Orten durch Lärm gestört», schreibt der Sozialpsychologe Alexander Lorenz in seiner Doktorarbeit. In einer repräsentativen Umfrage hörte sich Lorenz bei rund 1000 Personen um. Fazit: Der Lärm des Strassenverkehrs wird zusammen mit den Autoabgasen als grösstes Umweltproblem im Land wahrgenommen. Ein detaillierter Blick auf die Resultate offenbart ein vielschichtiges Bild:

Jede dritte Person fühlt sich im Kaufhaus oder im Laden durch Lärm belästigt. In der «Hitparade» der lärmigen Orte liegt damit der Einkaufsort an der Spitze - vor dem Quartier, dem Arbeitsplatz, dem Wohnhaus oder dem Freizeitort. In den Geschäften wird hauptsächlich die Hintergrundmusik als störend und zu laut empfunden.An Lärm gewöhnt man sich offenbar nicht. Befragte, die den grössten Teil ihres Lebens in der Stadt verbracht haben, klagen häufiger über Lärm als Personen, die auf dem Land aufgewachsen sind.Frauen fühlen sich durch Lärm stärker belästigt als Männer. Frauen reagieren auch häufiger mit Ärger, Aggression und Wut.

Für eine ruhigere Wohnung würden 54 Prozent der Befragten einen höheren Mietzins bezahlen - in der Regel zwischen 200 und 500 Franken mehr pro Monat.                                                                                                                                                       Die wenigsten Lärmopfer handeln. 62 Prozent der von Lärm geplagten Personen geben an, nichts unternommen zu haben. Die Gründe sind laut Alexander Lorenz unerforscht: «Ob dieses "Nicht"-Verhalten als Hilflosigkeit, Gleichgültigkeit oder Resignation zu interpretieren ist, bleibt offen.»


Lärmschutz kostet viel Geld

Eine ernüchternde Bilanz. Eigentlich müsste die Lärmschutzverordnung (LSV) von 1986 die Bevölkerung «vor schädlichem und lästigem Lärm schützen». Erfüllt ist das Postulat auch nach bald 15 Jahren bei weitem nicht. «Der Lärmschutz ist ein Kostenfaktor, dessen man sich gern entledigen möchte», sagt der Akustiker Robert Hofmann.

Ein Blick auf die Strasse offenbart die Misere. Rund 80 Prozent des störenden Lärms verursacht der Verkehr - allen voran Autos, Lastwagen und Motorräder. 30 Prozent der Bevölkerung sind einem Strassenlärm ausgesetzt, der laut dem Bundesamt für Umwelt, Wald und Landschaft (Buwal) «als kritisch bezeichnet werden muss». Bis Ende 2002 müsste dieses Problem laut LSV beseitigt sein - mit neuen Strassenbelägen, tieferem Tempo, Schutzwänden oder Isolationsfenstern. Doch sind erst rund 35 Prozent der Strassen saniert - die Frist muss verlängert werden.

Die Situation ist vertrackt. Von «massiven Versäumnissen der Kantone und Gemeinden» spricht der Verkehrs-Club der Schweiz (VCS). Tatsächlich stecken die Planer das knappe Geld lieber in neue Strassen als in Lärmbauten. Hinzu kommen praktische Probleme. «Innerorts fehlt häufig das vernünftige Rezept», sagt Beat Marty vom Luzerner Amt für Umweltschutz. Wände kommen selten in Frage, und Schallschutzfenster sind laut Marty «eigentlich eine unbefriedigende Symptombekämpfung». Eine weitere Schwierigkeit: «Die Zunahme des Verkehrs macht viele Massnahmen sofort wieder zunichte», sagt Urs Jörg, Chef Lärmbekämpfung im Buwal.

Es kommt noch schlimmer. In einer neuen Umfrage sagen 100 Fachleute voraus, dass der Trend zu noch mehr Mobilität ungebrochen anhält. So soll der Verkehr bis zum Jahr 2020 auf Strasse und Schiene um über 30 Prozent zunehmen - in der Luft gar um fast 60 Prozent. Die Experten haben deshalb «wenig Hoffnung», dass sich Abgase und Lärm stark reduzieren lassen.

Schöne Worte, aber keine Taten

Auch aus der Politik kommen wenig ermunternde Signale. Zwar betonte der Bundesrat jüngst, dass er «der Lärmschutzproblematik grosse Bedeutung beimisst». Sobald es aber konkret wird, sieht die Sache anders aus.

Erstes Beispiel: die Flughäfen. Im April fixierte der Bundesrat den Lärmgrenzwert für Flughäfen bei 65 Dezibel - die Expertenkommission hatte 60 Dezibel vorgeschlagen. Die neuen Vorgaben ermöglichen bis zu dreimal mehr Starts und Landungen. Und: Die Flughafenbetreiber sparen viele hundert Millionen Franken für Schallschutzfenster. «Die Privilegierung erfolgt aus wirtschaftlichen Gründen», räumte Umweltminister Moritz Leuenberger ein. Der Flughafen Zürich sei für die Schweiz «von herausragender Bedeutung».

Der Aufschrei war laut - speziell im Raum Zürich. Mit der Regierung «gar nicht einverstanden» ist auch der Physiker Robert Hofmann, Mitglied der Expertenkommission. «Die aus der Störung abgeleiteten Grenzwerte dürfen nicht durch Machbarkeitskriterien manipuliert werden», sagt der Akustiker. «Sonst verlieren sie ihre Grundlage.»

Was Robert Hofmann als «ominöse politische Justierung von Grenzwerten» umschreibt, ist allerdings nicht neu. Jede Lärmquelle wird nach einer anderen Methode gemessen und berechnet. Der Dauerlärm einer Strasse kann nicht direkt mit den kurzen Knallern im Schiessstand verglichen werden. Das gibt Spielraum.

Hofmanns süffisantes Fazit: Der Grenzwert der Strasse sei «ziemlich sauber», die Bahn dagegen habe «einen saftigen Bonus» erhalten. Die Schützen wiederum hätten «durch aufopferndes Lobbying im Parlament zwei Dezibel geholt». Diesen Moment habe die Industrie verschlafen und sei «mit einem Malus von fünf Dezibel erwacht». Dafür habe sich die Militärfliegerei «einen stattlichen Bonus gefischt».

«Einbunkern» der Opfer

Zweites Beispiel: die Neat. Im Juni endete die «umfassende Interessenabwägung» der Regierung mit einer Niederlage für den lärmgeplagten Kanton Uri. Statt die Neat-Bahnlinie in der Reussebene unterirdisch zu führen, beschloss der Bundesrat eine offene Talvariante. Die geplante Überholanlage beim Tunnelportal Erstfeld könne bei der Bergvariante nicht gebaut werden, hiess es. Diese sei aber notwendig, damit «die erforderliche Güterkapazität bereitgestellt» werden könne. Dennoch will der Bundesrat die Anliegen Uris «sehr, sehr ernst» nehmen. Nicht zum ersten Mal fühlt sich die Urner Regierung buchstäblich «überfahren».

Drittes Beispiel: der Bahnlärm. Rund 265000 Personen sind übermässigem Bahnlärm ausgesetzt. Für die Sanierung versprach der Bundesrat 1998 vor dem Neat-Urnengang ein «Kostendach von 2,3 Milliarden Franken». Geplant sind der Umbau der Waggons und Lokomotiven bis ins Jahr 2009 sowie Lärmschutzwände und Schallschutzfenster bis 2015.

Bereits drei Monate später war der Betrag auf 1,8 Milliarden gesunken. Das Ziel sei billiger zu erreichen, hiess es - und zwar «aufgrund des technischen Fortschritts, vor allem beim Rollmaterial». Doch statt mit dem Geld zusätzliche Lärmschutzwände zu bauen, wird fast ein Drittel der Betroffenen hinter Isolationsfenstern stillgelegt - von «Einbunkern» spricht der Aargauer SP-Nationalrat Urs Hofmann.

Es droht bald noch mehr Bahnlärm

Vergeblich rügte die Interessengemeinschaft gegen Eisenbahnlärm (IGLS) die Vorlage, «die die Versprechungen nicht einhält». Das Parlament steht hinter dem Konzept. «Es macht keinen Sinn, wenn ein einzelner Weiler durch kilometerlange Lärmschutzwände geschützt wird», so Moritz Leuenberger im Nationalrat.

Bereits droht neues Ungemach. Nach Gesprächen mit den SBB und dem Bund befürchtet die IGLS zusätzlichen Lärm auf den Schienen. So planen die SBB offenbar, auf stark belasteten Strecken schwerere Gleise zu verlegen - plus drei Dezibel Lärm. Und weil der Schwerverkehr von der Strasse auf die Schiene verlagert werden soll, dürfte auch der Bahnlärm weiter zunehmen - plus sechs Dezibel. IGLS-Präsident Zacharias Büchi plagt noch eine Sorge: «Solange das ausländische Rollmaterial nicht auch saniert wird, geht der Lärm nicht im gewünschten Mass zurück.»

Als wäre all dies nicht genug: Auch der behördliche Lärmschutz steht zurzeit auf wackligen Beinen. Die Eidgenössische Materialprüfungsanstalt (Empa) soll auf einen Kernbereich konzentriert werden, in dem die Abteilung Akustik/Lärmbekämpfung keinen Platz mehr hätte. Die Empa-Leitung erwägt, die Forschungs-, Prüf- und Beratungsstelle zu privatisieren oder zu zerschlagen. «Damit würde die einzige Instanz verloren gehen, die neutrale Lärmgutachten verfassen kann», kritisiert die Aargauer SP-Nationalrätin Doris Stump.

Genug der Niederlagen, sagte sich Armin Braunwalder. Der Urner und Geschäftsführer der Schweizerischen Energiestiftung will eine nationale «Allianz für Lärmschutz» gründen. «Lokale und regionale Bürgerinitiativen können sich offensichtlich allein nicht gegen die Interessen der Wirtschaft durchsetzen», stellt Braunwalder fest. Deshalb möchte er die Kräfte rund um die Flughäfen, entlang den Bahnlinien und im Urnerland bündeln und professionell kämpfen. «Damit kann das Unterstützungspotenzial in der Bevölkerung beträchtlich erhöht werden.»

«Koalition der Lärmgeplagten»

Noch ist das Projekt kaum mehr als eine Idee. Doch im Urnerland ist das Interesse gross. Und in der «Neuen Luzerner Zeitung» gab es bereits prominente Schützenhilfe. «Uri hat nur eine Chance, wenn es sich mit anderen lärmgeplagten Regionen solidarisiert und zusammentut», sagte der Politberater Iwan Rickenbacher. Und der Berner Politologe Adrian Vatter meinte: «Es braucht eine Koalition der Lärmgeplagten.»

Daran muss eigentlich das ganze Land ein Interesse haben. Denn der Lärm kostet die Gesellschaft viel Geld. Das Buwal schätzte 1993 die jährlichen Kosten auf rund drei Milliarden Franken. Dazu gehören: Investitionen in den Schallschutz, Arzt- und Medikamentenkosten, der Wertverlust von Liegenschaften oder so genannte Lärmfluchtkosten. Denn wer am Wochenende in die Stille pilgert oder seinen Wohnsitz lärmbedingt ins Grüne verlegt, hat erstens höhere Transportkosten für Arbeit, Freizeit und Einkauf - und produziert zweitens neuen Lärm.

Mit dieser Spirale erobert der Lärm auch die letzten stillen Winkel. «Die Schallspitzen sind weniger extrem als früher. Dafür wird es in bisher verschonten Gebieten laut», sagt der Buwal-Fachmann Urs Jörg. Denn selbst in der vermeintlich einsamen Bergwelt röhrt ein Motorrad, dröhnt ein CD-Player und brummt ein Motorflieger. Das hat auch der Feldbiologe Georg Artmann festgestellt, der in seiner Arbeit häufig auf Laute von Tieren lauscht. «Dauernd wird meine akustische Wahrnehmung durch ein technisches Geräusch gestört», klagt er.

Schaffung von Ruhereservaten

Dasselbe ist dem Luzerner Umweltbeamten Beat Marty aufgefallen: «Lärmfreie Räume sind im Gesetz gar nicht vorgesehen.» Nach zehn Jahren Lärmschutzverordnung wäre es «vielleicht nicht schlecht, den Lärmschutz wieder grundsätzlich anzuschauen», sagt der Präsident des Fachbeamtenverbands «Cercle bruit». Denn auch Parks oder Spielplätze geniessen keinen speziellen Lärmschutz. Marty schwebt etwas Konkretes vor: «Vielleicht müsste man Ruhereservate schaffen.»

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https://www.beobachter.ch/wohnen/nachbarn/nachbarschaftsstreit-wie-krach-zu-krach-fuhrt 

Wie Krach zu Krach führt

Lärm ist lästig, raubt den Schlaf und macht krank. Und Lärm verändert die Persönlichkeit der Betroffenen. Weil die Belästigung gelegentlich das zumutbare Mass weit überschreitet.

21. Oktober 2005

«Als ich Jugendlicher war, hätte ich wohl auch nicht mein Nachbar sein wollen», meint Karl Barsch (Name geändert) am Schluss des Beratungsgesprächs nachdenklich. Vielleicht sei es ja nichts als gerecht, dass er heute selbst unter Lärmbelästigung leide, erklärt er der Beraterin Annalies Dürr von der Zürcher Stiftung Domicil, die sich der Förderung der Wohnqualität verschrieben hat.

Schliesslich habe er damals die von starker Migräne geplagte Nachbarin seines Elternhauses auch gehörig mit lauter Musik und Unflätigkeiten gepeinigt. Annalies Dürr schüttelt nur den Kopf. «Eine Wohnung ist etwas sehr Intimes. Dahin will man sich zurückziehen, sich abgrenzen können», sagt sie. «Eine Wohnung ist wie eine zweite Haut. Unter diesem Gesichtspunkt kann Lärm nicht gerecht sein.»

Früher regierten die Hausmeister

Seit bald zehn Jahren wohnt Karl Barsch nun schon in einer einfachen und günstigen Genossenschaftswohnung in Zürich-Wiedikon. Es ist ein klassisches, sozial stark durchmischtes Stadtquartier. Hier wohnen Junge und Alte, Arme und Erfolgreiche, Singles und Familien, Ausländer und Superschweizer - nebeneinander und miteinander.

Als Barsch an der Rotachstrasse einzog, sorgte noch ein altes Hauswartehepaar für Ruhe und Ordnung. Es herrschte ein eisernes Regime: Waschen am Wochenende war strengstens verboten, das Treppenhaus hatten die Mieter selber zu putzen, die Fensterbänke mussten freigehalten und die Velos am Sonntag im Keller verstaut werden. Warum, konnte einem niemand erklären. Es war, wie es war.

Allfällige Verstösse gegen die geltenden Regeln wurden mit Zurechtweisungen in erhobener Stimme geahndet, die das Treppenhaus jeweils hundertfach widerschallen liess. Doch die günstigen Mietzinsen machten es Karl Barsch leichter, über diese Standpauken hinwegzusehen.

Irgendwann schien auch dem Hauswartehepaar das Reklamieren und Ermahnen vergangen zu sein, und so zog es nach über 30 Jahren Hausherrschaft weg. Doch jetzt hielt an der Rotachstrasse das nächstgrössere Ärgernis Einzug: eine allein erziehende Mutter brasilianischer Herkunft mit ihrem schwer pubertierenden Sohn.

«Die Erste, die die Wände hochging, war die Ärztin von zuoberst», erzählt Barsch. Sie wohnt direkt über den Neuzuzügern. Lange, anspruchsvolle Arbeitstage und ein unregelmässiger Dienstplan - der Alltag verlangt ihr viel ab. Wenn sie endlich Feierabend hat, dürstet die Ärztin nur nach einem: nach Ruhe.

Doch damit ist es von nun an vorbei. Künftig muss zu allen Tages- und Nachtzeiten mit störender Unbill gerechnet werden: rauschende Partys unter der Woche, Stöckelschuhgeklapper mitten in der Nacht, wummernde Hiphop-Beats rund um die Uhr.

Reklamationen der Ärztin quittiert die junge Mutter mit dem Generalvorwurf des Rassismus: Sie sei halt aus einer anderen Kultur, das müsse man respektieren. Ist der Sohn allein zu Hause, öffnet er nicht einmal die Tür und lärmt fröhlich weiter.

Ein Gespräch mit Scheinlösung

Schon wenige Wochen nach Einzug der Neuen ist die Ärztin am Rand eines Nervenzusammenbruchs. Nach einem halben Jahr will sie ausziehen. Es muss etwas getan werden. Karl Barsch, vom Lärm nicht direkt betroffen, da er auf der anderen Seite des Treppenhauses wohnt, bietet sich als Schlichter an. «Ausziehen? Kommt nicht in Frage! Man darf sich doch nicht einfach verdrängen lassen», so Barsch.

Das Gespräch mit der Mutter verläuft hoffnungsvoll. Man sitzt am selben Tisch, trinkt ein Bier und schwatzt. Die Mutter erklärt sich, verweist auf den Umstand, dass sie halt eben Brasilianerin sei und allein erziehend und dass die anderen deswegen Toleranz üben müssten. «Klar», erwidert Karl Barsch, aber Toleranz sei keine Einbahnstrasse. «Toleranz ist nur gegen Rücksicht zu haben», so seine Überzeugung. Man einigt sich darauf, künftig besser aufeinander zu achten. Und tatsächlich herrscht einige Wochen lang Ruhe. Es ist die Ruhe vor dem Sturm.

Die Vermieter drücken sich

«Es mag banal klingen, aber dass Konfliktparteien miteinander sprechen, ist sehr wichtig», erklärt Annalies Dürr von Domicil. Gerade im interkulturellen Bereich sei es entscheidend, dass sich Mieter ein bisschen kennen. Denn oft sind bei Nachbarschaftskonflikten Missverständnisse und Vorurteile im Spiel. Sprache spiele dabei eine grosse Rolle. Fast die Hälfte aller Beratungsgespräche von Domicil drehen sich um Lärmprobleme in der Nachbarschaft. «Eigentlich ist es unverständlich, dass sich die Vermieter nicht besser darum kümmern, die neuen Mieter den alten vorzustellen», so Dürr. Schliesslich seien Mieter Kunden - es könne doch nur im Interesse der Vermieter sein, dass in ihren Häusern Frieden herrsche.

Tatsächlich fühlen sich laut Gesundheitsbefragung 2002 des Bundesamts für Statistik gut 17 Prozent aller Schweizer durch Lärm von Nachbarn gestört. In Kantonen mit hohem Anteil an städtischer Bevölkerung wie Zürich, Basel-Stadt oder in den Tessiner Agglomerationen leiden deutlich mehr Menschen unter Nachbarschaftslärm als in Kantonen mit ländlicher Bevölkerung. Im Kanton Genf fühlen sich 27 Prozent der Leute durch den Lärm von Nachbarn belästigt - schweizweit ein Spitzenwert: Lärm wird als umwelt- und gesundheitsrelevante Grösse unterschätzt.

Es geschieht am Tag der Streetparade - einem Tag, an dem sich Zürcher gewohnt sind, einiges an Lärmbelastung in Kauf zu nehmen. Exakt um 5 Uhr 30 in der Frühe verwandeln sich die Mauern der Rotachstrasse in «Radio Energy». Die ganze Strasse steht im Bett. Alle sind wach. Ausser jene, die den Lärm verursachen. Rufen, Klopfen, Kratzen - da hilft alles nichts, die Tür bleibt stumm, die Wohnung gellend laut. Bis Karl Barsch zum ersten Mal in seinem Leben die Polizei ruft.

Die Polizisten müssen lachen, als sie das Treppenhaus betreten. «Ein lustiges Nachtvölkchen hier», stellen sie ironisch fest. Dann hämmern sie mit ihrem Mehrzweckstock an die verschlossene Tür, dass es allen Anwesenden angst und bang wird. Nach einiger Zeit öffnet die Mutter die Tür, verschlafen, irritiert. Alle schauen sie die Krach machende Nachbarin an, und es galoppiert die Fantasie: «Wie verladen muss man sein, um bei diesem Lärm schlafen zu können», denkt sich Barsch. Als er der Mutter am nächsten Tag erklärt, dass er es gewesen sei, der die Polizei gerufen habe, ist die Zeit des Dialogs vorbei. Die Toleranzgrenze sinkt von Tag zu Tag.

Wie die Freude im Lärm untergeht

Ein halbes Jahr später übernimmt Barsch eine grössere Wohnung im selben Haus. Es ist ein richtiger Glücksfall - das glaubt er zumindest. Die neue Wohnung befindet sich zuoberst im Haus. Sie ist erheblich heller und hat ein kleines, charmantes Zimmer mehr als die alte Wohnung. Was Barsch aber nicht weiss, weil der Grundriss des alten Hauses arg verwinkelt ist: Sein neues Zimmerchen liegt direkt über jenem des pubertierenden brasilianischen Sohns. Die Stunde der Wahrheit kommt bereits am Samstagabend nach dem Einzug und nach einer langen Arbeitswoche kurz vor 18 Uhr, als sich Barsch das Recht nimmt und eine Etage tiefer geht. «Machst du bitte die Musik etwas leiser?», fragt er. «Warum?», erwidert der Krachmacher. «Weil es mich stört», sagt Barsch. «Hey, das isch mir scheissegal!», hustet der Junge. «Ich bin jung. Ich muess läbe», bellt er und schlägt die Wohnungstür zu. Barsch, stumm, kocht vor Wut.

Der Lärm geht an die Substanz

Der Brief, den Barsch am nächsten Tag per Einschreiben an die Mutter und den Hausverwalter schickt, bleibt unbeantwortet. Der Verwalter mag sich mit dem Fall nicht beschäftigen. Er empfiehlt, sich jeweils direkt an die 117 zu wenden. «Die Polizei kommt nur ein-, zweimal - das wird sehr schnell sehr teuer», meint er lapidar. Wenn es den Menschen ans Portemonnaie gehe, reagieren die meisten sehr rasch. «Die Polizei steckt klare Grenzen ab», sagt auch Annalies Dürr. Wenn die Ordnungshüter auftauchen, ist allen klar, dass nun fertig lustig sei. Aber wann ist dieser Schritt gerechtfertigt?

«An der ganzen Situation wurmt mich am meisten, dass ich nicht mehr in der Lage bin, diesen Konflikt distanziert anzugehen. Dass ich nicht mehr der nüchterne Aussenstehende bin, der ich einmal war», erklärt Barsch. «Heute gehe ich schon wegen der kleinsten Störung an die Decke. Zumindest sofern sie von der jungen Familie kommt», sagt er.

«Was müsste denn geschehen, damit Sie sich in Ihrer Wohnung wieder wohl fühlen?», fragt Annalies Dürr zum Schluss des Gesprächs. «Eigentlich nicht viel. Ich möchte nur das Recht haben, sagen zu dürfen, wenn ich mich gestört fühle, und wissen, dass ich damit auf Resonanz stosse», sagt Barsch.

Laut Dürr bewähren sich in solchen Fällen Haussitzungen, an der die Wohnparteien ihre Bedürfnisse einbringen können und ein Reglement geschaffen werden kann, das allen gerecht wird. «Es ist doch absurd, in einem Haus mit Kindern Ruhezeiten von 12 bis 14 Uhr durchsetzen zu wollen, wie es die meisten Hausordnungen vorsehen», sagt Dürr. Aber eben: Für Haussitzungen bräuchte es die Einsicht aller, dass sich etwas ändern muss. Und davon ist man im Haus von Karl Barsch weit entfernt. Es herrscht das Recht des Lauteren.

«Seit neustem dengelt jemand im unteren Stock nachts mit etwas Metallischem an der Heizung», erzählt Barsch. Die Frage sei jeweils nur noch, was einem mehr Schlaf raube: dieses nervige und durchdringende Ding-ding-diding des Heizkörpers oder - falls man sich zur Reklamation überwindet - der Ärger darüber, dass man sich schon wieder habe anschnoddern lassen müssen.

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Meine Lösung (die BEIDEN Gruppen dient):

1) Lärmsüchtige und Ruhebedürftige TRENNEN, differenzieren, Melioration, Fraktionierung: Rauchen darf man ja auch nicht überall: Hier, aber nicht Dort. Weitere Beispiele für ZUFLUCHT, "Man kann nicht alle über denselben Kamm scheren", sondern es gelten INDIVIDUALISIERTE Regeln: Intensivstation; Frauenhaus; SBB-Ruheabteil (leider abgeschafft, weil SBB nicht idealistisch/Rückgrat genug für die Schwächsten); Bibliothek, Lesesaal.

2) Nicht-knallbare Türen; Teppich statt das (auch für Atmung/Gesamtorganismus) desaströse Laminat; kein Balkonlärm; zusätzlich lärmgeschützter Schlafraum (insbesondere wenn offene Fenster indiziert bei Asthma, COPD, Long-Covid).

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Architektur FÜR Gesundheit:

COB House:

CAVE-House:

Zirkuswagendorf Uliwood und Naturpur Kaiwood - Schleswig-Holstein NDR-Doku:

Russland Siedlung VORBILDLICH:

Mennoniten Belize und Peru-Amazonas (DW-Doku = Deutsche Welle):

Italien Alt-Siedlung Restauration/Reformation, Aufbau:

Griechenland:

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Ebenfalls keine Lösung in meinem "Verursacherprinzip-/Synthese"-Sinn:

Natur - Sibirien:

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-05-25/das-sagt-die-polizei-zur-laendlermusiker-festnahme#comment-55858

Wenn schon viele Gesunde unter dem Lärm leiden (in jeder Mieterumfrage ist Lärm zuoberst auf der Sorgenliste, auch die WHO listet Stress insbesondere durch Lärm hinter Luftverschmutzung zuoberst bei Gesundheitsgefahren), wie destruktiv ist er dann erst für Chronischkranke (wie Dauerkopfschmerzen, Herz/Kreislauf inkl. Hirnschlag) oder Sterbende, wenn Nachbarn Türen knallen (teils in Detonationslautstärke), wenn Hart-auf-Hart schlägt (zumal in Wohnungen mit Nicht-Teppichböden, und ich mich frage, wie in diesem Zusammenhang die Begriffe "ADHS und Manie" zu bewerten sind) bzw. Leute stundenlang ohne Komma und Punkt "reden" in Ruf- bis Schrei-Lautstärke, teils noch mehrere gleichzeitig (was subjektiv logisch scheint, dass man da noch lauter krähen muss, wenn die Gegenüber bereits so laut sind, dass sie einen sonst kaum verstehen würden).

Bolgenplaza ist für mich ein markantes, aber längst nicht das einzige Schlachtfeld in Graubünden, wo Lärmenthusiasten und Ruhebedürftige einander gegenüberstehen.

https://gr-wilder-westen.webnode.com/

Wie viel menschliches Leid soll noch erlitten werden; wie viele Millionen Franken für Gerichtsverfahren und Polizeieinsätze sollen denn noch verbraten werden; grossenteils sinnlos, denn ich finde das tendenziell neverending Symptombehandlung? Hingegen ursächlich liesse sich das nur beheben, indem man die zwei Gruppen voneinander trennt (die Unterscheidung in Wohn- und Industrie-Zone gibt es bisher, bloss nützt das aus meiner Sicht eher null; das würde ich ganz anders, nämlich wirksam, anpacken):

Zitat aus einem Vermieterprospekt: «Bei uns werden Sie als Mieter nicht einfach mit anderen Mietern in einem Haus zusammengewürfelt. Sie sind uns wichtig und sollen sich wohl fühlen. Deshalb achten wir darauf, dass sich Gleichgesinnte in einem Haus wiederfinden.»

Siehe meine Kommentare:

https://www.suedostschweiz.ch/blogs/convivenza/2020-04-27/ein-acht-quadratmeter-grosser-held

https://www.suedostschweiz.ch/polizeimeldungen/2021-05-09/viele-einsaetze-fuer-die-stadtpolizei-chur

Siehe meinen Kommentar über einen Polizeieinsatz in Chur:

https://www.suedostschweiz.ch/kultur-musik/2018-09-30/so-wurde-am-samstagabend-geschlagert

Beispiel 1:

SO schreibt:

Roland Hemmi, stellvertretender Kommandant der Stadtpolizei Chur: «Bei uns sind an diesem Abend mehrere Reklamationen wegen Lärm eingegangen.» Die Stadtpolizei sei dann ausgerückt und habe vor Ort das Gespräch mit allen Beteiligten gesucht. «Im Lauf des Einsatzes wurden verschiedenste Tatbestände festgestellt, unter anderem Verstösse gegen die aktuelle Covid-Verordnung».

Markus Balzer, Wirt des «Olmischen Kobers»: «Falls dies verboten ist, war mir das nicht bewusst, ich fände es aber auch recht surreal.»

Ich schreibe:

Dass der Video-Sequenz «rund 20 bis 25 Minuten Gespräche vorangegangen» waren, der Wirt aber trotz Aufklärung WEITERHIN uneinsichtig sich äusserst, erinnert mich an viele andere Fälle von offensichtlicher Uneinsichtigkeit,

Beispiel 2:

Siehe meinen Kommentar:

https://www.suedostschweiz.ch/leserbriefe/2021-05-18/gratisabos-der-arosa-bergbahnen-der-weckruf-ist-angekommen

Meine Konklusion:

Die Stadtpolizei Chur erlebe ich als vorbildlich.

Trotz oder wegen der Jagd (Ich stimme am 13.6.2021 JA https://grheute.ch/2021/04/18/start-zur-jagd-revolution/ ) sehe ich in GR viel zu viele "Platzhirsche" im Volk, die meinen, sie seien das Mass aller Dinge.

Diesbezüglich seit Jahren negativ fallen mir insbesondere CVP-Exponenten auf, die tendenziell Naturland mit Bauland "löchern" (denaturieren) wollen meines Wissens, und die ich ähnlich uneinsichtig finde wie Graubünden Ferien (GRF) gegenüber meinem Anliegen "Edental" bzw. Trennung verschiedener physiologischer Bedürfnisse beim (Erst- und Zweit-) Wohnen zwecks Volksgesundheit, Gesundheitstourismus und Logik.

Beispiel:

https://www.suedostschweiz.ch/politik/2021-05-25/candinas-erringt-kleinen-erfolg-fuer-die-bergkantone

Bereits der parteiische Titel offenbart mir den nicht-objektiven Journalisten (ich sehe darin einen Misserfolg für GR).

Ebenso bin ich gegen NR Martin Candinas und SR Martin Schmid (die beide in Inseraten GEGEN BEIDE Agrar-Initiativen 13.6.2021 weibeln), die seit Jahren versuchen das Zweitwohnungsgesetz (ZWG) zu schwächen. Dies scheinbar wegen der "Tälerentvölkerung, potenzialarmen Räumen" alias Landflucht. Das finde ich einen schlechten Witz, denn:

1) Obwohl Tälerentvölkerung seit gefühlten Dekaden ein Schlagwort ist, scheinbar "niemand diese wertlosen Täler will", finde ich in diesen Tälern weder eine stille Erstwohnung - die insbesondere nicht an einer Transitverkehrsroute gelegen ist wie die Stressklinik (!) Susch, ein Joke, über den ich nie aufhören werde zu lachen oder weinen - noch eine entsprechende Ferienwohnung (Logis für etwa 3000 bis 6000 Franken pro Monat hingegen schon). Und auch mein Vorschlag: "Gebt mir von den berühmten 150 Tälern in GR nur ein einziges (dann habt ihr immer noch 149), zumal für einen Guten Zukunftsentwicklungs-Zweck", verhallte.

2) Warum wird denn immer noch das alte Rezept "Zweitwohnungen" (überbauen, zubauen, noch und noch, quasi Verstädterung, also das, wovor die Städter ja flüchten in den Ferien, zu allem Überfluss auch noch mit dem Auto in der Regel; dagegen richtete sich ja die Volksinitiative) als Allheilmittel verfochten, es kommt mir vor wie das Braunkohleindustrie-Mantra? Fällt den Anbietern denn echt nichts anderes ein, oder möchten sie nichts anderes - denn gesunde Vorschläge etwa seitens Greta und mir gibts genug?

https://www.youtube.com/watch?v=ad_kDkTNFiw

https://www.youtube.com/watch?v=flYJ9k9OYck

Andres Walli

26.05.2021 - 10:15 Uhr

In reply to by

Mein Gott..... in der Kürze liegt die Würze... würde. Wer liest denn sowas?

Roland Alder 26.05.2021 - 15:46 Uhr

In reply to by

Grüazi Herr Reuss

Am Ende des Lesens ihres an Länge
kaum zu überbietenden Kommentares, habe ich die erste Hälfte davon teilweise bereits wieder vergessen.
Darum merke:

"In der Kürze liegt die Würze!"

Roland Alder

Wolfgang Reuss

27.05.2021 - 19:09 Uhr

In reply to by

An die Herren Walli, Alder & Co. (via SMS alias SHORT Message Service):  Wer Bücher lesen kann, ist klar im Vorteil.

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https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-06-10/public-viewing-im-eigenen-garten

Wolfgang Reuss   10.06.2021 - 18:30 Uhr

SO-Kristina Schmid schreibt: Am Freitag wird angepfiffen.
Ich schreibe: Am Donnerstag pfeife ich Sie an.
1) Sie animieren hier zu drei Feindbildern von mir: Wohnenlärm outdoor; Grillieren; Alkohol.
2) Dass Sie die Grölerei-Johlerei-Brüllerei, die ich bei aufgedreht-angeheiterten Fans schon erlebte auf Balkonen und in Gärten (wobei es sogar in Wohnungen bei gesetzlich korrekt geschlossenen Fenstern und Balkontüren bereits zu laut sein kann) öffentlich und aus einem Monopolmedienunternehmen heraus promoten und tröten, finde ich beelendend. Kann man von "Qualitätsjournalisten" denn nicht Recherche bzw. Empathie bzw. Nachlesen in Gesetzen wie dem Polizeigesetz Chur voraussetzen? Ab 20 Uhr ist das Lärmbelästigung, ab 22 Uhr (in Chur ab 23 Uhr) Ruhestörung. Zitat aus Broschüre Kanton Genf: "Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Meinung ist Ruhestörung tagsüber ebenso wenig erlaubt wie in der Nacht, da Bürger und Bürgerinnen dazu verpflichtet sind, jeden unnötigen Lärm zu vermeiden, und dies ungeachtet der Tageszeit. Dieser Grundsatz ist jedoch während der Nacht noch strenger einzuhalten, um eine Ruhestörung der Nachbarn zu vermeiden."
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-05-28/party-auf-der-terrasse

https://oktoberfest-chur.webnode.com/

Haben wir denn nicht nur in unseren Ballungszentren gopferdammi nicht eh schon zu viel zerrüttenden Lärm (die NZZ nennt es "Akustische Gewalt")?
Es ist immer dasselbe: Die einen wissen nicht wohin mit ihrem Zuviel an Energie; die anderen klammern sich an ihr plusminus verglimmendes Leben und beten um Stille, Ruhe, Frieden, merke: "Schlaf ist die beste Erholung" und "Stress, insbesondere durch Lärm, ist neben Luftverschmutzung die Hauptgesundheitsgefahr gemäss WHO. Bereits 1967 titelte DIE ZEIT "Folter unserer Zeit - Lärm" (Dr. Theo Löbsack). Ich erlebe Ausweglosigkeit - statt Verwirklichung meiner einfachen und wirksamen Edental-Lösung.
Folgenden typischen Erfahrungsbericht (betreffend "Leben" in unserer hochgelobten humanen Demokratie) fand ich in Youtube:
Faye Luna
Theorie und Praxis... In der Theorie hätte ich schon vor mehr als einem Jahr beinahe meine Peiniger loswerden können, da meine Nachbarn Ende 2018 ihre 2. Abmahnung erhalten haben. Mich auf dem Endspurt denkend habe ich also weiter Lärmprotokolle geführt, Tonaufnahmen gemacht, Screenshots von meinem Dezibelmesser gemacht und abgeschickt und mich gewundert, warum sich einfach nichts ändert. Ich habe dann im November 2019 gefragt, was denn bereits in der Sache getan wurde und der Vermieter schrieb zurück, dass er bereits mit den Nachbarn gesprochen hätte, er aber noch einmal das Gespräch suchen würde, er aber rechtlich nichts weiter unternimmt, da sich ja sonst keiner im haus beschwert. Was ihn nicht interessiert: Rund um diese Nachbarn hält es kein anderer länger als 1 Jahr aus. Die Leute ziehen hier ein und aus, leider auch der Einzige mit dem ich mich einigermaßen anfreunden konnte (Ich bin leider recht scheu). Selbst wenn ich androhe erneut meinen Anwalt aufzusuchen passiert einfach nichts! Selbstverständlich habe ich es mehrmals im Guten versucht und das direkte Gespräch gesucht, woraufhin die Situation für einen geschlagenen halben Tag besser wurde, bevor offenkundig "das Alzheimer" eingesetzt hat. Ausziehen kann ich nicht so einfach. Es gibt in der Umgebung kaum Wohnungen die frei und akzeptabel wären und selbst dann scheitert die Wohnungssuche an der langen Kündigungsfrist, die fast 4 Monate betragen. Vermieter wollen ihre freie Wohnungen aber zum nächstbesten Zeitpunkt, also am besten morgen, vermietet wissen. Alles was ich jetzt noch tun kann ist den Anwalt erneut aufsuchen, also quasi einen Krieg anzetteln und zu versuchen die Kündigungsfrist auszuhebeln, sonst komme ich nie zur Ruhe. Wenn das überhaupt möglich ist, denn ich lese immer nur von Mietminderung und das bringt mir inzwischen gar nichts mehr, weil ich einfach nur noch weg will. Inzwischen kann ich vor 3 Uhr fast gar nicht mehr schlafen, weil die Bande über mir einfach bis EXAKT 22 Uhr Musik hört, rumtrampelt, und selbst danach noch Actionfilme mit Surroundsound guckt. Oh und am Wochenende ist vor 1-2 Uhr gar keine Ruhe. Es gibt sogar Tage, an denen scheinen die überhaupt gar nicht zu schlafen... Das sind dann die Tage wo sie offenbar auswärts feiern, dann gegen 12 nach hause kommen und danach noch mit ihren Kindern toben. Die ganze Nacht. Die Polizei ist mir auch keine Hilfe, denn die meinen, tagsüber könne man wenig machen, also schicken die keinen vorbei. Selbst wenn ich sie dann am Wochenende rufe, dauert es schon mal eine halbe Stunde bis sie kommt und dann warten die Nachbarn einfach eine Viertelstunde, stampfen dann ein paar mal kräftig auf und dann geht die Musik noch einmal für 15 Minuten an. Warum 15 Minuten? Weil die Polizei nach 15 noch einmal routinemäßig durch die Straße fährt und schaut, ob alles ok ist. Und danach wird der Staubsauger angeworfen und es liegen offenbar sehr viele Krümel herum... Und dann ist es mittlerweile wieder 2 Uhr.
Inzwischen bin ich ein einziges Nervenbündel und arbeitsunfähig, weil ich absolut keinen Stress mehr vertrage (was schon beim morgendlichen Weg ins Bad anfängt) und es vor halb 11 nicht schaffe aufzustehen, selbst wenn ich um 9 wach werde, weil ich mit Bauchkrämpfen, Kopfschmerzen, Herzrasen im Bett liege, denn entweder läuft gerade Musik oder ich weiß, dass sie gleich wieder angeht. Alleine heute waren es wieder 3 1/2 Stunden am Stück. Und es ist gerade erst 13 Uhr...

https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-05-28/party-auf-der-terrasse

Wolfgang Reuss   28.05.2021 - 19:54 Uhr

Den SO- bzw. RSO-Titel:
"Party auf der Terrasse" (29.05.2021, von 20:00 Uhr bis 23:00 Uhr)
finde ich geradezu sträflich unreflektiert.
Zitat: (...) der Sender (Radio Süd-Ostschweiz RSO) beschlossen, den werten Herrn nicht nur weiterhin regelmässig Party machen zu lassen, sondern ihn dafür gar aus dem Studio zu holen. Deshalb spielt DJ Lindar sein Set am Samstag unter freiem Himmel auf der Terrasse des Medienhauses in Chur.
Zumal justament dieser Tage "Ländlermusiker in Handschellen abgeführt" in der SO-Online die Schlagzeilen-Top-Ten anführte:
https://www.suedostschweiz.ch/aus-dem-leben/2021-05-25/das-sagt-die-polizei-zur-laendlermusiker-festnahme

Denn das könnte Leser/Publikum zur Nachahmung verleiten. Wie in einem Wohnquartier in Chur, wo 2020 Personen auf einem Balkon grosse Lautsprecherboxen installierten und stundenlang die Mitbewohner samt "Naherholungsgebiet" beschallten.

Publikation des Kantons Genf:
https://www.laerm.ch/dokumente/Broschuere_Nachbarschaftslaerm_(GE).pdf

Zitat: Im Gegensatz zu einer weit verbreiteten Meinung ist Ruhestörung tagsüber ebenso wenig erlaubt wie in der Nacht, da Bürger und Bürgerinnen dazu verpflichtet sind, jeden unnötigen Lärm zu vermeiden, und dies ungeachtet der Tageszeit. Dieser Grundsatz ist jedoch während der Nacht noch strenger einzuhalten, um eine Ruhestörung der Nachbarn zu vermeiden.

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https://www.suedostschweiz.ch/tourismus/2020-01-23/junge-menschen-und-maenner-haben-ein-hoeheres-tourismusbewusstsein

Wolfgang Reuss   24.01.2020 - 10:52 Uhr

Der GR-Tourismus in Form der Vereinsmeiereien GRF, GRheute, GRhome und und... (Leute wie Reto & Brigitte Küng leben sicherlich feudal dadurch https://www.grimpuls.ch/aktuelles/brigitte-kueng-leitet-hanser-consulting-graubuenden ), nicht zu vergessen die Tourismuspartei, bereits passé: ein Universum, das um sich selbst kreist via Studien, Umfragen, inflationäre Preisverleihungen (notabene branchenintern), das die Steuerzahler Unsummen kosten, das x-fache der vielgescholtenen Mayr-Melnhof-Schildbürgerei - aber ich sehe keine Analyse, keiner hinterfragt es, ebensowenig wie den "Offiziellen GR-Gesundheitstourismus", seit mindestens fünf Jahren herumposaunt, ich sehe nichts, nada, null (ничего).
Andererseits seit fünf Jahren meine Hilferufe, mein geforderter TURNAROUND - «Wohnen: Gesundheitstourismus auch für Einheimische - Vorbild für die Welt» vergleiche auch SO 24.1.2020 (Seite 2), Linard Bardill: «Scharanser Zwischenrufe» Über den Weltuntergang. Ebenfalls im Domleschg gerade grosse Debatten über 5G. Gemäss heutigem Recht (das müsste man ändern) ist das aber leider ebenso Bundessache wie der Waffenplatzlärm, gegen den in Chur protestiert wird. Dass die Schweiz stolz auf ihren Minderheitenschutz (Diversität) ist, nützt heute nichts mehr: Entweder Systemchange oder Untergang (Zinseszins, Klima, US-3WK etc.), vgl. Märchen Vom Fischer und seiner Frau.
Einzige praktikable Lösung (zumal innert nützlicher Frist) aus meiner Sicht: Prototyp in mindestens einem der 150 GR-Täler. Entweder radikal jetzt oder (Point of) no return nachher (vgl. Naturgesetze, Medizin).
Siehe meinen Kommentar:
https://www.suedostschweiz.ch/politik/2020-01-20/forscher-fordern-von-der-politik-mehr-engagement-fuers-klima

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Passivrauchenzwang bis 24/7 im Schlafzimmer (innersten Rückzugsort; My Home Is My Castle) Atemwege-Chronischkranker

Rauchverbot in Öffentlichen Gebäuden; IN und UM Kindergärten und Schulen   

https://www.suedostschweiz.ch/wirtschaft/2021-09-13/rund-jeder-fuenfte-schweizer-berichtet-von-einschlafproblemen 

Wolfgang Reuss

13.09.2021 - 17:31 Uhr

Typischen SDA-Qualitätsjournalismus finde ich das, oje.
Nicht nur wird einfach das Marketing-Rundschreiben des "Matratzenherstellers BICO" abgeschrieben (inklusive Schleichwerbung), es wird noch nicht mal hinterfragt das wohl Augenfälligste: dass in diesem ganzen Text über Ursachen von Schlafstörungen, Störfaktoren, Gesundheitsschadensursachen null das Wort Lärm vorkommt, obwohl es in jeder Mieterumfrage zuoberst auf der Sorgenliste steht, und die WHO Luftverschmutzung (wie beispielsweise Nachtruhe bei offenem Fenster mit Passivrauchenpflicht oder mit geschlossenem Fenster tendenziell mit CO2-Gehirnbeeinträchtigungen) und Stress primär durch Lärm, zu den grössten Gesundheitsgefahren unserer Ära erklärt.
Siehe meinen Kommentar:
https://www.beobachter.ch/gesundheit/wohlfuhlen/besser-schlafen-was-fur...
Und:
https://www.tagblatt.ch/leben/ratgeber/nachbarn-rauchen-wie-koennen-wir...
Werden während des Mietverhältnis die Nachbarn von eindringendem Qualm übermässig belästigt, handelt es sich um einen Mangel am Mietobjekt (Art. 259a OR). Wann die Rauchbelästigung übermässig ist, lässt sich nicht in wenigen Sätzen definieren. Spätestens bei Nachtruhe nach 22 Uhr dürfen Sie aber erwarten, mit offenem Fenster schlafen zu können, ohne von Rauch belästigt zu werden.   --- vgl. auch Art. 684 ZGB?
https://www.lungenliga.ch/de/lungenliga-beider-basel/dienstleistungen/g...
Rechtsgrundlage
Störender Rauch aus einer Nachbarwohnung ist nach dem Zivilgesetzbuch (ZGB) Artikel 684 ein rechtlicher Mangel einer Mietsache. Ein solcher Mangel muss von der Eigentümerschaft nach dem Obligationenrecht (OR) Artikel 259 ff. beseitigt werden, rechtfertigt eine Herabsetzung des Mietzinses oder berechtigt zu einer Schadenersatzforderung. Nach Artikel 257f OR sind alle Mietenden zu Sorgfalt und Rücksichtnahme verpflichtet.
https://www.anwalt.de/rechtstipps/mietrecht-stoerender-zigarettenrauch-...
3. Können die Mieter nachts nicht mit geöffnetem Fenster schlafen, weil sonst aus der darunter liegenden Wohnung Zigarettenrauch in das Schlafzimmer dringen würde, liegt ein Mangel vor, der zu einer Mietminderung i. H. v. 3 % berechtigt.
https://www.zehnder-systems.ch/de/gesunde-raumluft-im-winter
https://www.lufft.com/blog/fuenf-gruende-warum-die-ueberwachung-der-co2...
https://www.nationalgeographic.de/wissenschaft/2018/08/luftverschmutzun...
Tab. 7.3-1 Gefährdung und Auswirkung bei abnehmender Sauerstoffkonzentration [2]
O2-Anteil in der Atemluft Gefährdung und Auswirkung
21 - 18 Vol.-% Betroffene können keine erkennenden Symptome feststellen.
18 - 11 Vol.-% Ohne dass der Betroffene es merkt, sind körperliche und geistige
Leistungsfähigkeiten beeinträchtigt.

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https://www.20min.ch/story/forscherinnen-finden-moegliche-ursache-fuer-ploetzlichen-kindstod-422365699071 

SIDS - und wie man ihm vorbeugen kann

Als Plötzlichen Kindstod oder Plötzlichen Säuglingstod bezeichnet man das unerwartete, plötzliche Versterben eines Säuglings vor seinem ersten Geburtstag - ohne erkennbare Ursache. Anzeichen oder Warnzeichen lassen sich dabei ebenso wenig finden wie auslösende Umstände. Einfache Massnahmen können helfen, das SIDS-Risiko zu senken:

  • Rückenlage: Lege dein Baby im ersten Lebensjahr zum Schlafen grundsätzlich auf den Rücken, nie auf den Bauch. Auch die Seitenlage wird nicht empfohlen, da das Baby beim Schlafen leicht auf den Bauch rollen kann.

  • Im Schlafsack und ohne zusätzliche Decke: So verhinderst du, dass der Kopf des Babys bedeckt wird, was einen Atemrückstau oder Überwärmung verursachen kann. Auch Kuscheltiere und Kopfkissen haben im Babybett nichts verloren.

  • Im Elternschlafzimmer betten: Im ersten Lebensjahr sollte das Babybett im Elternschlafzimmer aufgestellt werden, denn die gleichmässigen Atemgeräusche der Eltern haben einen positiven Einfluss auf die Atemregulation des Babys.

  • Nicht zu warm: Babys mögen es kühl. Die ideale Raumtemperatur beim Schlafen liegt bei ca. 16 bis 18 Grad Celsius.

  • Rauchfreie Umgebung: Dies gilt generell, aber natürlich ganz besonders für den Raum, in dem das Baby schläft. Rauchen ist ein bedeutsamer Risikofaktor.

  • Stille möglichst lang: Fachleute haben nachgewiesen, dass gestillte Kinder nachts leichter und häufiger aufwachen, sodass die Gefahr eines Atemstillstandes im Zusammenhang mit einer schwereren Erweckbarkeit bei ihnen seltener vorkommt als bei nicht gestillten Babys.

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https://www.beobachter.ch/umwelt/zehntausende-zigarettenstummel-in-der-natur-giftige-umweltsunder-in-rauen-mengen 

Wolfgang Reuss   25.03.2022 - 11:27 Uhr

Sie berichten leider nur von Nikotin, Filter-Celluloseacetat und Zigarettenpackungen/Plastikhülle.
Ich berichte: www.aerzteinitiative.at : Beim Rauchen befinden sich etwa 10% des Poloniums im Hauptstrom, 30% im Nebenstrom, 20% in der Asche und 40 % im Stummel. www.lungenaerzte-im-netz.de : Tabak stärker verstrahlt als Blätter aus Tschernobyl.
Giftiger Feinstaub: Seit Jahren kritisiere ich, dass via Abfallbehältern (wie "Abfallhai") und Aschenbechern an Gebäuden Tabak-Asche (meist in Nasenhöhe) Nichtrauchern entgegenwindet; meine Forderung: Nasse Behälter-Medien, die den Tabakabfall binden (auch Aschenbecherbrände verhindern).
Ich habe null positive Echos.

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https://neuesdorf.ch 

https://gemeinschaften.ch/jodir/index.php/mein-brief-an-die-leserinnen-und-leser/74-inserate/1244-good-nicola> *"netzwerk neues dorf"  <https://gemeinschaften.ch/jodir/index.php/mein-brief-an-die-leserinnen-und-leser/74-inserate/1244-good-nicola> 
https://gemeinschaften.ch
Gruppe Toggenburg/Ostschweiz
Annemarie Suter
Mail: ags11 ÄTT bluewin PUNKT ch
Tel. 0041 78 807 67 26

https://www.vereinwir.ch/ 
https://desert-greening.com/ 
https://www.suedostschweiz.ch/zeitung/trun-das-attraktivste-dorf-der-surselva
 

https://gartenring.org/netzwerk-schweiz/   

URIG funktioniert nicht zentralisiert, sondern ist eine Vereinsstruktur, die einmal erdacht wurde, aber dezentral umgesetzt ist. Die einzelnen Vereine sind alle unabhängige "Klone", was die Gesamtstruktur schwer angreifbar macht. Der erste Verein, und damit die Gründung des Konzepts war Altdorf, https://www.urig-altdorf.ch/start/ . Ich bin über die Gruppe in Bern mit URIG in Kontakt gekommen: https://urig-bern.ch/

https://graswurzle.ch/
https://aletheia-scimed.ch/ befassen sich mit der Schaffung komplementärer Netzwerke in der Gesundheitsversorgung

Graubünden: Beide Beispiele offenbar radioaktives Gestein/Wasser:

Beispiel 1:
Graubünden Oberland:
https://de.wikipedia.org/wiki/Tenigerbad
1978 wurde über die «Tenigerbad AG» der Konkurs eröffnet.
deen zur Nutzung der Gebäude als Heim für Asylbewerber oder als Truppenunterkünfte scheiterten 1980 an einer Studie, die das Tal als lawinengefährdet einstufte. Pläne zur Vermarktung des Mineralwassers oder der Umbau zu Appartements scheiterten 1990. Ausser einigen Renovationen und der Sanierung des Daches geschah wenig. Bis heute steht das Tenigerbad trotz voller Funktionstüchtigkeit und Einrichtung ungenutzt leer.
Nach dem Tod des letzten Besitzers im Frühling 2015 ist die weitere Nutzung des Tenigerbades ungewiss. Trun (Radioaktivität): https://www.youtube.com/watch?v=g1Ph4zQIPMg https://www.youtube.com/watch?v=TUY_9N8YsFo
Beispiel 2:
Graubünden Unterengadin:
Märchenschloss in Märchenlandschaft:
https://www.sinestra.ch/deutsch
Allerdings schreibt die Berner Zeitung:
Auf Plakaten warb man damals mit dem Spruch «Wir haben die radioaktivste Quelle der ganzen Schweiz», doch der Export des Wassers erwies sich schwieriger als gedacht. Bald beschränkten sich die Betreiber der Quelle nur noch darauf, die Gäste vor Ort daraus trinken und darin baden zu lassen. Und 1914 kam der Erste Weltkrieg.
https://www.bernerzeitung.ch/leben/herberge-mit-hausgeist/story/29195937  

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